Höhepunkt im Freiberger Advent

Weihnacht Bergparade durch die Altstad

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Oberbürgermeister nimmt die Aufwartung der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft auf dem Schlossplatz ab. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Kalt ist es, so wie es sich im Dezember gehört. Die Dunkelheit hat sich an diesem Samstagabend vor dem 2. Advent über Freiberg gelegt, nur eine strahlend klare Mondsichel leuchtet vom Himmel. Auf dem Platz vor dem Schloss Freudenstein ist alles in helles Licht getaucht, welches einerseits von den extra aufgestellten Scheinwerfern, andererseits von den vielen Fackeln kommt, die die zur Aufwartung angetretenen Mitglieder der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft unter ihrem Vorsitzenden Knut Neumann, in den Händen halten. Oberbürgermeister Sven Krüger steht vor ihnen und würdigt ihre Tätigkeit, erinnert an alte und neue Traditionen. Bis auf den Raum in der Mitte, wo sich all das abspielt, ist das Areal zum bersten gefüllt. Es scheint, als wären noch nie so viele Zuschauer bei der weihnachtlichen Bergparade dabei gewesen, die alljährlich den Höhepunkt im Freiberger Advent darstellt. Unter den vielen Menschen auch Ehrengäste wie der Präsident des Sächsischen Landtages Matthias Rößler, Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Mittelsachsens Landrat Matthias Damm, Klaus-Dieter Barbknecht, Rektor der TU Bergakademie, Oberberghauptmann Bernhard Cramer und der Landtagsabgeordnete Steve Johannes Ittershagen. Nach dem Steigerlied, intoniert vom Bergmusikkorps Saxonia und mitgesungen von allen Anwesenden, setzte sich der Zug durch die Altstadt in Bewegung. Mit an der Spitze Bergstadtkönigin Carolin I. Den gesamten Weg säumten Unzählige die Straße, so dass ein Durchkommen nur der guten Organisation durch das Amt für Kultur-Stadt-Marketing und dem Einsatz eines Polizeiwagens nebst zweier berittener Beamter zu verdanken war. Am Christmarkt sang man noch einmal gemeinsam, bevor die Parade in die Petrikirche zum Berggottesdienst zur Mettenschicht einzog.