Hoffest in Lunzenau: So wurde Dorfgemeinschaft erlebbar – wo Nachbarn zu Helfern und Gäste zu Freunden wurden

Landluft, Lieblingsmenschen und Lachen – das Hoffest auf „Unser Gut“ zeigt, wie echtes Landleben in Schlaisdorf schmeckt und verbindet. Das erste Hoffest der Familie Uhlemann bot Einblicke in nachhaltige Landwirtschaft und gelebte Dorfgemeinschaft.

Lunzenau

Ein Hoffest voller Wärme, Begegnungen und Genuss: Auf "Unser Gut" in Schlaisdorf erlebten Besucher am 20. September echtes Landleben mit Herz.

Vielleicht war es die Mischung aus Lachen, Holzduft, Grillrauch und Kuhblicken, die den Tag so besonders machte. Vielleicht war es auch einfach die spürbare Freude, die durch jedes Detail wehte.

Ein lebendiger Start - noch vor der offiziellen Eröffnung

Schon vor der eigentlichen Eröffnung um 11 Uhr trudelten die ersten Neugierigen ein. Da war noch wuseliges Treiben zwischen Kuchenplatten und Biertischgarnituren, letzte Handgriffe an der Deko, ein freundliches "Gleich geht‘s los" - und dann: plötzlich war der Hof voll.

Und er blieb es.

Genussmomente zwischen Grillduft und Gulaschkanone

Wer durch das große Tor trat, fand sich wieder in ländlicher Lebendigkeit. Kinder, die in der Werkstatt kreativ wurden, Gäste mit dampfendem Kaffee, Lachfalten in den Gesichtern, der Duft von Roster und Wiegebraten in der Luft - immer wieder durchzogen vom rauchigen Hauch der Gulaschkanone. Wer wartete, kam währenddessen u.a. an der Rehkitzrettung in Gespräch - mit einem Lächeln: plaudernd, neugierig, interessiert.

Hofladenliebe: Mitnehmen, was schmeckt und verbindet

Drinnen im Hofladen wurde probiert, gefragt, gekauft - und oft später nochmals wiedergekommen. Wer draußen die Roster genoss, wollte sie auch mit nach Hause nehmen. Und so wurde der kleine Laden im Herzen des Hofes zum Zentrum stiller Begeisterung.

Ein besonderer Moment? Vielleicht der Besuch eines alten Arbeitskollegen der Hofbesitzer, der mit Freunden zweieinhalb Stunden Fahrt auf sich genommen hatte - einfach so, der alten Zeiten wegen. Und weil er später mit glänzenden Augen sagte, "Für die Roster allein hat sich der Weg schon gelohnt". Solche Sätze bleiben.

Ein Fest getragen von Freundschaft und Dorfgemeinschaft

Und auch sonst war das Fest ein Miteinander, das wärmte: Die Oberhainer Landmädels brachten nicht weniger als 13 Kuchenbleche mit - am Ende blieben nur noch ein paar Ränder übrig, und selbst die fanden Liebhaber.

"Unterstützer und Freundinnen wie Katrin von flock&fleece, Dana vom Eldo Hof oder Rico mit der Gulaschkanone standen nicht nur mit Produkten, sondern mit Herzblut bereit", wertschätzt Hofbesitzerin Anja Uhlemann. "Der Zusammenhalt im Dorf war nicht nur sichtbar, sondern fühlbar", ergänzt ihr Mann Rocco.

Ein leiser Ausklang und ein leiser Anfang

Am Abend, als die letzten Gäste gegangen waren, war es ruhig auf dem Hof. Die Kinder müde, der Himmel über Schlaisdorf golden, die letzten Tassen Kaffee noch warm.

Freunde saßen zusammen, erzählten, lachten über das, was schiefging - und über das, was überraschend gut lief. Und zwischen Gekicher und Gänsehautmomenten schlich sich leise der Gedanke ein: Das war nicht nur ein Fest. Das war ein Anfang...

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