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Corona-News

Hoher Andrang bei kostenlosen Schnelltests in Mittweida

Corona Fast 1000 Menschen ließen sich testen

Mittweida. 

Mittweida. Am Mittwoch standen bereits 9 Uhr die ersten Menschen am neuen Impfzentrum über dem Simmel Markt parat, um sich kostenlos einen Schnelltest zu unterziehen. Kurz vor 15 Uhr mussten weitere Schnelltests angefordert werden. "Wir haben nicht mit so vielen Menschen gerechnet. Von den über 500 Tests waren bisher zehn positiv. Bei diesen wird sofort hier ein weiterer Test durchgeführt. Das Ergebnis sollte dann am 1. Feiertag vorliegen", erklärt René Illig Abteilungsleiter vom DRK Kreisverband Döbeln/Hainichen.

Etwas Warten war angesagt

Mit rund anderthalb Stunden mussten die Testwilligen am Impfzentrum rechnen. Im Einbahnstraßensystem gelangte man zur Anmeldung dann wurde in mehreren Kabinen getestet und im Wartebereich erhielten die getesteten Personen nach 15 Minuten ihren Bescheid. Der Schnelltest soll die Sicherheit am Weihnachtsfest erhöhen, wenn mehrere zusammenkommen. Allerdings ist der Schnelltest nur eine Momentaufnahme, weiterhin ist auf Abstand, Mund-Nasen-Schutz und Hygieneregeln zu achten.

Über dem Simmel-Markt richtete das Deutsche Rote Kreuz Mittelsachsen das Impfzentrum für den Landkreis Mittelsachsen ein. "Dafür verwendeten wir die Messewände aus den Erstaufnahmen der Flüchtlingsunterkünften. Es wurden über dem Simmel Markt vier Impfstraßen mit jeweils einer Arztkabine und vier Impfkabinen aufgebaut sowie Wartebereiche", erklärte René Illig. Ab 27. Dezember sind die ersten Impfdosen vorhanden, diese werden von mobilen Teams unter anderen in Pflegeheimen verabreicht. Das Impfzentrum Mittweida nimmt erst Mitte Januar seine Arbeit auf.

Update: Nach 18 Uhr stand fest: 932 Menschen haben sich in Mittweida einem Schnelltest unterzogen. "Ich hätte nicht mit einer solchen Resonanz gerechnet. Die Getesteten waren sehr verantwortungsvoll vor den Weihnachtstagen und ich bedanke mich für diese Bereitschaft", sagt Landrat Matthias Damm. 32 Personen hatten ein positives Ergebnis. Sie erhielten noch vor Ort einen PCR-Test und mussten sich in Quarantäne begeben.

 

 



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