Holuscha will Vandalismus und Ruhestörung nicht hinnehmen

Aufruf Unter dem Motto "Das geht uns alle an" wendet sich Flöhas OB an die Bürger

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Volker Holuscha. Foto: Ulli Schubert

Flöha. Oberbürgermeister Volker Holuscha (Die Linke), ist jetzt der Kragen geplatzt. Angesichts des Trends zunehmender Ruhestörung durch unerlaubtes Zünden von Feuerwerkskörpern, lauter Musik oder grölender "Nachtwandler" sowie von Vandalismus hat er einen langen Brief an die Einwohner gerichtet.

"Die Beschwerden beispielsweise über Sachbeschädigungen, illegale Müllablagerungen oder Schmierereien haben sich in der letzten Zeit gehäuft, sodass ich mich zum Handeln veranlasst sah", so das Stadtoberhaupt. "Ich bin nicht mehr bereit, dieser besorgniserregenden Entwicklung zuzusehen."

"Bürger müssen ihre Haltung ändern"

Polizei und die Mitarbeiter des Ordnungsamts der Stadt könnten das Problem allerdings nicht allein lösen, schon weil sie nicht immer und überall vor Ort sein könnten. "Die Bürger müssen mithelfen und wir müssen die verbreitete Meinung 'man könne eh nichts ändern', ändern", ist Holuscha überzeugt.

Er wolle mit diesem Brief, der in kompletter Länge auf der Homepage der Stadt nachgelesen werden kann, eine breite öffentliche Diskussion anstoßen, und er appelliert an die Flöhaer, sich gemeinsam mit der Stadtverwaltung und der Polizei der Herausforderung zu stellen.