Holzernte im Wiederauer Forst

Wirtschaft Stämme liegen zur Abholung bereit

Wiederau. Die Motorengeräusche im Wiederauer Klinkholz sind verstummt, nunmehr türmen sich hunderte Holzstämme in schwindelerregender Höhe am Feldrand auf und warten auf ihren Abtransport. "Die Fällarbeiten sind abgeschlossen. In den nächsten Wochen wird das Holz abtransportiert", gibt Marion Uhlig, Sprecherin des Forstbezirks Chemnitz Auskunft. Der Staatsbetrieb Sachsenforst führte auf mehr als 17 Hektar im Naturschutzgebiet Sandberg Wiederau und Klinkholz Durchforstungs- und Erneuerungsmaßnahmen durch und konnte 1700 Kubikmeter Holz ernten. Das geschlagene Holz wird vor Ort je nach Baumart und Holzqualität zu den gewünschten Sortimenten für die Käufer aufgearbeitet und dementsprechend am Wegesrand gepoltert, also abgelagert. "Äste und Reisig verbleiben im Revier. Lediglich größere Äste und Kronenteile können von Motorsägenschein-Besitzern nach Absprache und gegen Gebühr erworben werden", sagt Revierleiter Stefan Scholz. Die Pflegemaßnahmen und Fällarbeiten sind Ergebnis der Forsteinrichtung. Das ist ein zehnjähriger Betriebsplan zur geregelten und nachhaltigen Waldbewirtschaftung. "Dabei geht es nicht nur um die Sicherung von Holzvorräten, auch soll der Wald der Erholung dienen und vor Umweltgefahren schützen", erklärt Stefan Scholz. Durch die günstige Witterung bei den Waldarbeiten konnten weitestgehend Schäden vermieden werden. Mit den Aufforstungsarbeiten im Klinkholz wird voraussichtlich im Frühjahr 2013 begonnen. Dann werden auf etwa zwei Hektar rund 12.000 junge Eichen, Hainbuchen, Ahorn, Kirsche und Erlen gepflanzt. Jeweils donnerstags zwischen 15 und 18 Uhr ist Revierleiter Stefan Scholz unter 03727-956622 erreichbar.