Homann (SPD): Sichere Renten gehen nicht mit der GroKo

Politik Mittelsächsische SPD stellt sich gegen die Große Koalition

Reichstagsgebäude, Plenarsaal Berlin. Foto: Deutscher Bundestag/ Achim Melde

Döbeln. Nach langer Debatte hat sich der Kreisvorstand der SPD Mittelsachsen gegen die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU ausgesprochen. Am vergangenen Wochenende traf sich der Vorstand in Döbeln, um über organisatorische und inhaltliche Planungen für das Jahr 2018 und natürlich über die aktuelle bundespolitische Lage zu sprechen.

SPD Kreisvorsitzender Henning Homann erklärte: "Die Ergebnisse der Sondierungen halten wir für nicht zustimmungsfähig. Trotz einiger respektabler Verhandlungserfolge wurden die zentralen Anliegen der SPD, wie die langfristige Sicherung der Renten, die Regulierung des Arbeitsmarktes und die Einführung einer Bürgerversicherung durch die Union zu stark verwässert oder ganz verhindert."

Homann will am Sonntag in Bonn gegen die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union stimmen. Er sagte auch, dass die Union offenbar für ein Regierungsbündnis mit der SPD nicht wirklich bereit ist.