Honorarkonsul bittet zum Südafrika-Tag

Treffen Dreiseithof in Sohra ist einen Tag lang wirtschaftlicher Brennpunkt

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Zahlreiche Gäste fanden sich in der vergangenen Woche auf dem Dreiseithof in Sohra zum Südafrika-Tag ein. Foto: Wieland Josch

Sohra. Der Südafrika-Tag war ein Stelldichein nicht nur der regionalen Vertreter von Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft, sondern ebenso der internationalen. Professor Wolfram Scharff, als Unternehmer im Bereich Umweltanalysen tätig und zudem Honorarkonsul der Republik Südafrika, hatte am vergangenen Donnerstag auf seinen Dreiseithof in Sohra, Ortsteil der Gemeinde Bobritzsch-Hilbersdorf eingeladen.

Gekommen waren nicht nur Gäste aus Deutschland, sondern auch aus Russland, den Philippinen, Kroatien oder der Schweiz. Und natürlich aus Südafrika. Mit dem Generalkonsul aus München, Jacob Moatshe, und Boitshoko Ntshabele von der Botschaft Südafrikas in Brüssel, waren sogar hochrangige Repräsentanten erschienen. Schmunzelnd fröstelten sie bei dem durchwachsenen mittelsächsischen Spätsommerwetter, sind sie doch von daheim ganz andere Temperaturen gewöhnt.

Die südafrikanischen Repräsentanten fröstelten in Mittelsachsen und nahmen es mit Humor

"Mit diesen Treffen pflegen wir die Kontakte auf kulturellem, wirtschaftlichen und politischen Gebiet", sagte Wolfram Scharff, der unter den Gästen mit Andrey Dronov den Generalkonsul der Russischen Föderation begrüßen konnte. Gerade diesen Faden nach Moskau dürfe man nicht abreißen lassen, müsse ihn im Gegenteil wieder stärken, so Scharff. Das Gemeinsame war allen Rednern an jenem Tag sehr wichtig.

Die Vertreter Südafrikas mahnten in ihren Reden immer wieder an, dass der Kontinent Europa dringend zusammenstehen müsse. Nur so können die Herausforderungen der Zukunft gemeistert und die Beziehungen zum "Schwarzen Kontinent" verbessert werden. Worte, die der Bundestagsabgeordneten Veronika Bellmann mit auf den Weg gegeben wurden.

Die Verbindung nach Moskau ist den Rednern sehr wichtig gewesen

Sie war ebenso anwesend wie Professor Klaus-Dieter Barbknecht, Rektor der TU Bergakademie Freiberg, Bernd Hubricht, Bürgermeister der Gemeinde Reinsberg, und sein Amtskollege aus Bobritzsch-Hilbersdorf Volker Haupt.

Dieser freute sich, dass Sohra einmal solch einen kleinen Nabel der Welt bildet. Wenn man damit einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Beziehung leisten könne, dann wäre das wunderbar, sagte er, noch dazu in einer Zeit, wo von allen möglichen Seiten Keile zwischen die Nationen getrieben werden. Der Südafrika-Tag findet seit 2005 jährlich statt und war schon in Leipzig oder Dresden zu Gast.



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