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Hospizdienst hat neue Leiterin und anspruchsvolle Aufgaben

Ehrenamt Hospizhelfer sollen ausgebildet werden

Glauchau. 

Hawila Mittelstädt ist die neue Leiterin des christlichen Hospiz- und Palliativberatungsdienstes "Lebensspur", der zum Diakoniewerk Westsachsen gehört und im gesamten Altkreis Chemnitzer Land tätig ist. Sie war schon viele Jahre als ehrenamtliche Helferin für den Hospizdienst tätig. Jetzt koordiniert sie zusammen mit ihrer Kollegin Magdalena Hasse die Arbeit des Dienstes, der vor allem durch ehrenamtliche Hospizhelfer erfolgt. Rund 40 von ihnen gehören derzeit zum Team und leisten eine anspruchsvolle Arbeit. Sie begleiten schwerst kranke oder alte Menschen in ihrer letzten Lebensphase, unterstützen Angehörige oder helfen bei der Trauerbewältigung. "Ich möchte mehr Mut machen, die unverbindlichen Gesprächsangebote zu nutzen", sagt Hawila Mittelstädt. Der Hospizdienst ist zwar Teil des christlichen Diakoniewerkes Westsachsen, bietet seine Beratung aber auf Wunsch konfessionell völlig unabhängig an.

In einem der regelmäßigen Kurse sollen ab Herbst in Glauchau neue ehrenamtliche Hospizhelfer ausgebildet werden. In Seminaren werden Themen wie das Sterben, Sterbebegleitung, Trauer, Schmerzen und der Umgang mit Angehörigen erarbeitet. Auch die Hospiz- und Palliativarbeit, religiöse Hintergründe und vieles mehr werden erläutert. Das Lernen ein gewissen persönlichen Distanz sowie Praxiserfahrungen gehören ebenfalls zu dem Kursangebot, das am 6. November beginnen soll. Interessenten können sich unter der Rufnummer 03763/400464 sowie per E-Mail an hospizdienst@diakonie-westsachsen.de melden und informieren.



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