HSG -Coach sorgt für ein Funkeln in den Augen

Freiberger Handballer fahren Heimsieg ein

Freiberg

Die Handballer der HSG Freiberg haben in der Regionalliga zu Hause einen starken Auftritt hingelegt, Drittligaabsteiger HC Burgenland 32:26 (16:13) bezwungen und somit dem neuen Trainer Mario Huhnstock den ersten Sieg geschenkt. Bester Torschütze in den Reihen der Gastgeber war Adrian Kammlodt mit 6 Treffern, Björn Richter traf fünfmal. Mit 14:26 Punkten ist das Aushängeschild des mittelsächsischen Handballs aktuell im unteren Mittelfeld der Tabelle zu finden.

HSG legt vor

Der Start gelang der HSG vor reichlich 500 Zuschauern mehr als passabel. Nach 11 Minuten führten die Gastgeber 5:3 und konnten den Vorsprung auch in den folgenden Minuten (9:7/17.) verteidigen. Auch wenn der Vorteil nicht entscheidend anwuchs, blieb Freiberg weiter in Front (14:11/24.). Die Freiberger Spieler agierten selbstbewusst und packten in der Abwehr beherzt zu. Immerhin gingen die Mittelsachsen mit drei Toren Vorsprung in die Kabine.

Kammlodt sorgt für Vorentscheidung

Nach dem Seitenwechsel gab es in den ´Reihen der Gastgeber keinen Einbruch, vielmehr legten sie eine Schippe drauf. Mitte des zweiten Halbzeit führten die HSG 27:19. Nun versuchten die Gäste, den Freiberger Spielgestalter Kammlodt mit einer persönlichen Bewachung aus dem Spiel zu nehmen. Dieser Plan ging aber nur bedingt auf. Die HSG führte in der 52. Minute 29:23. Kammlodt‘s 30:24 in der 56. Minute bedeutete die Vorentscheidung.

Funkeln in den Augen

Der Heimsieg ist in seiner Wertigkeit noch höher einzuordnen, da bei der HSG Freiberg verschiedene Spieler fehlten oder angeschlagen aufliefen. So befand sich Yannik Tischendorfzum Beispiel im Urlaub, Paul Uhlemann meldete sich wegen Krankheit ab. Dominic Gelnar zog sich angeschlagen das Trikot über. So wurde unter anderem der 37-jährige Stefan Kelm in den Kader berufen. Coach Huhnstock habe ein „Funkeln in den Augen“ des Handball-Oldies gesehen, als er ihn von seiner Kaderberufung unterrichtete.

Positives Fazit

Insgesamt konnte der Freiberger Übungsleiter mit dem Heimauftritt seines Teams zufrieden sein. „Es war wieder ein Schritt nach vorn. Meine Truppe übernahm Verantwortung, die Aggressivität hat gestimmt. Jeder Spieler leistete seinen Beitrag zum Erfolg“, sagte Huhnstock.

Noch nicht am Limit

Dennoch wisse er , dass die HSG längst noch nicht am Limit angelangt ist. „Wir haben jetzt eine Woche länger Zeit, ein paar Sachen weiter zu entwickeln“, meinte der Freiberger Coach. Für die HSG steht das nächste Punktspiel am 21. Februar beim USV Halle an.

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