HSG Freiberg bezwingt SV Plauen-Oberlosa

Handball Aufholjagd in der zweiten Halbzeit

Freiberg. 

Freiberg. Die Oberligahandballer der HSG Freiberg haben zum jüngsten Spieltag den SV Plauen-Oberlosa mit 27:23 (12:13) bezwungen. Damit festigten die Bergstädter ihren vierten Rang im Klassement und verfügen jetzt über 25:13 Punkte. Oberlosa bleibt mit 31:9 Zählern Zweiter des Klassements. Bester Werfer in den Freiberger Reihen war Benedikt Bayer, der sechsmal traf, für die Vogtländer war Marc Multhauf viermal erfolgreich.

Gäste mit gutem Start

Zunächst sah es gar nicht danach aus, als würden die Gastgeber gegen Oberlosa etwas reißen können. Denn die Vogtländer demonstrierten deutlich, warum sie in der Tabelle der Mitteldeutschen Oberliga weit vorne stehen. Mit vielen Handball-Wassern gewaschen ging das Team clever zu Werke, versenkte in den ersten 15 Minuten jeden Wurf und stand auch in der Abwehr sicher. Freiberg bekam dadurch Probleme und lag nach einer knappen Viertelstunde 4:7 zurück. Zwar führte der SV fünf Minuten vor dem Pausentee 12:9, doch Freiberg schaffte bis zum Seitenwechsel den Anschluss.

Der zehnminütige Aufenthalt in der Kabine schien insbesondere Björn Richter gut bekommen zu sein. Denn nach Wiederanpfiff zeigte sich der Freiberger Außenspieler besonders treffsicher und brachte seine Farben 15:14 nach vorne. Mitte der zweiten Halbzeit war es Benedikt Bayer, der in der Woche vor dem Spiel noch grippegeschwächt war, der zum 21:17 traf.

Freiberg mit starkem Endspurt

Die Gäste erwiesen sich weiter als der erwartet starke Gegner, doch die HSG ließ sich nun nicht mehr vom Kurs abbringen. 60 Sekunden vor Feierabend stand es 25:23, Eric Neumann und Jan Mojzis machten mit ihren Toren den Deckel drauf. "In der ersten Halbzeit waren wir noch etwas träge, doch im zweiten Abschnitt agierten wir diszipliniert und spielten das, was wir uns vorgenommen hatten", fasste HSG-Spieler Alexander Matschos zusammen. Am kommenden Samstag wartet mit dem Tabellenführer HC Elbflorenz II der nächste dicke Brocken auf die HSG.