HSG Freiberg bringt aus Staßfurt zwei Punkte mit

Handball Karel Vit springt kurzfristig ein

Bei den Spielern der HSG Freiberg machte sich nach dem Auswärtssieg in Staßfurt, wie zum Beispiel bei Torwart Dominik Balin (Nr. 1) pure Freude breit. Foto: Marcel Schlenkrich

Staßfurt. Die Handballer der HSG Freiberg haben in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Das Team von Trainer Jiri Tancos gewann beim Tabellenletzten HV Staßfurt 31:26 (16:13) und liegt nun mit 18:20 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz. Dominik Gelnar war mit 12 Treffern der erfolgreichste Werfer der HSG Freiberg.

Ausgeglichener Beginn

Zunächst gestaltete sich das Geschehen auf dem Parkett ausgeglichen. Nach elf Minuten hatten beide Seiten jeweils vier Tore erzielt, nach einer reichlichen Viertelstunde stand es 9:9. Bis zur Pause warf sich die HSG ein kleines Polster heraus, kurz nach Wiederanpfiff markierte Martin Schettler das 17:14.

Als Björn Richter Mitte der zweiten Halbzeit zum 26:20 für Freiberg traf, schienen die beiden Zähler schon fast im Kasten. Doch es wurde noch einmal eng. Fünf Minuten vor dem Abpfiff hatte Staßfurt den Anschluss hergestellt (26:27), doch in der verbleibenden Zeit behielten die Freiberger Spieler die Übersicht und gaben das Spiel nicht mehr aus der Hand.

Hartes Stück Arbeit

Stefan Lange, der Geschäftsführer der Freiberger Spielbetriebsgesellschaft, lobte die Einsatzbereitschaft und den Kampfeswille der HSG-Männer. "Sicherlich war es aus spielerischer Sicht kein glanzvoller Auftritt. Aber es ging für uns auch nicht um Glanz, sondern um die Punkte", sagte Lange, der nach dem Abpfiff von einem "ganz harten Stück Arbeit" sprach.

Da die Freiberger nach wie vor große personelle Probleme haben, half gegen Staßfurt Karel Vit aus. Der Tscheche spielte vor einigen Jahren bei der HSG, hörte dann aber aus beruflichen Gründen auf. "Da seine Spielberechtigung noch gültig war, konnte er uns kurzfristig helfen", sagte Lange.