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Erzgebirge

HSG Freiberg steht unter Zugzwang

Handball Oberligist tritt am Samstag in Hermsdorf an

Freiberg. 

Freiberg. Nico Werner weiß, dass es für ihn und seine Teamkollegen von der HSG Freiberg in den kommenden Wochen sehr viel Arbeit gibt. Denn nach der dritten Niederlage in Folge bleibt die Truppe mit nunmehr 7:13 Punkten im Tabellenkeller hängen. Am kommenden Samstag (Anpfiff 19.30 Uhr) muss die HSG beim punktgleichen Tabellennachbarn SV Hermsdorf antreten.

 

"Endlich wieder Leistung auf die Platte bringen"

"Das ist ein Gegner, bei dem wir definitiv zwei Punkte holen müssen. Wir brauchen bezüglich des Klassenerhalts derzeit noch keine Panik zu machen. Doch wir müssen endlich wieder unsere Leistung auf die Platte bringen", meinte Werner. Er war bei der jüngsten 30:34 (21:17) Heimpleite gegen die HG Köthen mit 8 Treffern der erfolgreichste Freiberger Torschütze. Martin Schettler, Felix Kempe und David Machacek trafen je viermal. Die Gastgeber begannen hoch konzentriert und erfolgreich. Nacht 8 Minuten führte die HSG 7:3, später 12:7. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr stimmte es in den ersten 30 Minuten. Doch wie verwandelt kamen die Freiberger Spieler aus der Pause. Während jetzt beim Gegner fast alles funktionierte, knirschte es im HSG- Getriebe. Der Halbzeitvorsprung war zügig aufgebraucht, in der 53. Minute führten die Gäste 30:25. Die HSG kämpfte sich zwar noch einmal heran, bliebt dennoch ohne Punkte.

 

Wird es demnächst richtig ungemütlich?

"Immerhin stimmt mich unsere Leistung aus der 1. Halbzeit zuversichtlich, dass wir in Hermsdorf bestehen können", blickte Werner voraus. Doch wenn es die Mannschaft nicht bald schafft, über 60 Minuten eine konstante Leistung abzurufen, könnte es demnächst richtig ungemütlich werden.

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