HSG Freiberg weiter in Personalnot

Handball Letzter Spieltag in der Hinrunde der Verbandsliga

Freiberg/Flöha. 

Am Vorabend des zweiten Advents wollen die Handballer der HSG Freiberg in der mitteldeutschen Oberliga beide Punkte erkämpfen. Die Bergstädter, die derzeit mit 12:10 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz stehen, empfangen am Samstag um 20 Uhr den HV Rot Weiß Staßfurt, der als Tabellenvierter über 12:10 Zähler verfügt. Um die Zähler in der Ernst-Grube-Halle zu behalten, müssen sich die Bergstädter jedoch einmal mehr zu einer Energieleistung aufschwingen. "Nach wie vor ist unsere Personaldecke sehr dünn und die Liste der verletzungsbedingten Ausfälle äußerst lang", sagte Freibergs Co-Trainer Andreas Tietze. Zwar stimme nach wie vor die Moral in der Truppe, doch auf Dauer könne das Team die Lücken nicht erfolgreich schließen. "Dennoch geben wir natürlich von der ersten Minute an Gas, um den sechsten Saisonsieg anpeilen zu können", kündigte Tietze an. Am Sonntag wird in der Sporthalle des Samuel-von-Pufendorf-Gymnasiums Flöha 17 Uhr das Verbandsliga-Derby zwischen dem VfB Flöha und der HSG Freiberg II angepfiffen. Während sich die HSG II in den letzten Spielen sehr erfolgreich verkaufte und mittlerweile mit 12:6 Punkten auf Platz vier geklettert ist, konnte sich der VfB noch nicht von der Abstiegszone absetzen. Derzeit stehen für das Team von Gabor Bikkes 6:12 Zähler sowie Rang acht auf dem Konto. "Für uns gibt es keine Frage, wir wollen uns mit einem Heimsieg in die Feiertagspause verabschieden", kündigte Flöhas Trainer Gabor Bikkes an. Er hofft zudem auf gut gefüllte Ränge und eine ansprechende Derby-Stimmung. Freibergs Spielertrainer Michael Weise kündigte an, in der Vorweihnachtszeit keine Geschenke verteilen zu wollen. "Wir möchten unsere Bilanz weiter aufbessern und trotz personeller Probleme in Flöha gewinnen", teilte er mit.