HSV startet im Pokal mit voller Motivation

Handball Achtelfinalspiel findet in Aue statt

Glauchau. 

Der HSV Glauchau startet am Sonntag zu einer "Lichterfahrt" ins Erzgebirge: Die Muldestädter müssen im Achtelfinale des Sachsenpokals auswärts beim EHV Aue III antreten. Die Partie beginnt 15 Uhr in der Sporthalle "Zeller Berg" in Aue. Die Rollen sind klar verteilt: Die dritte Mannschaft des EHV spielt in der Bezirksliga und gilt als Außenseiter. Der HSV, der in der mitteldeutschen Oberliga auf dem fünften Platz steht, geht als klarer Favorit in die Partie. "Die Aufgabe kann trotzdem nicht im Schongang gelöst werden. Der Gegner hat einige erfahrene Leute, die schon in der 2. Bundesliga gespielt haben, im Kader", weiß HSV-Vereinschef Jens Rülke. Glauchaus Trainer Thomas Schneider muss auf die verletzten Rostislav Bruna und Vaclav Toman verzichten. Dafür sollen erneut einige junge Leute, die zuletzt schon in den Punktspielen überzeugt haben, in die Bresche springen. Zudem bekommt Torhüter Ludek Kylisek, der endlich seine Fußverletzung auskurieren soll, eine Auszeit. Dafür kommen Michael Wolf und Yves Schöneboom im Kasten zum Einsatz.

Für den Wettbewerb gibt es beim HSV Glauchau zwei Motivationsgründe. Erstens: Im Viertel- oder im Halbfinale könnte auf den HSV ein attraktives Heimspiel warten. Im Sachsenpokal starten unter anderem die langjährigen Rivalen aus Plauen und Zwickau. Zweitens: Die beiden Mannschaften, die das Endspiel erreichen, nehmen in der Saison 2013/14 automatisch an der ersten Runde des DHB-Pokals teil. Der HSV kann die zusätzlichen Partien zudem nutzen, um einigen Akteuren aus der zweiten Reihe die nötige Spielpraxis zu geben.