Hund bricht ins Eis ein: Feuerwehr rettet Tier bei winterlichem Einsatz in Mittweida

Ein Spaziergang, ein Moment der Unachtsamkeit – und ein Einsatz, der zeigt, wie breit das Aufgabenspektrum der Feuerwehr ist

Mittweida

Ein winterlicher Spaziergang führte die Besitzer mit ihrem Hund an ein gefrorenes Gewässer im Mittweidaer Ortsteil Kockisch. Die Eisfläche wirkte stabil, hielt jedoch nicht stand. Der Hund brach ein und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr zurück auf festen Boden ziehen.

Warten am Ufer

Für die Besitzer blieb nur, Abstand zu halten und Hilfe zu rufen. Ein eigener Rettungsversuch hätte die Situation gefährlich gemacht. Der Hund hielt sich nahe der Einbruchstelle, während die Minuten bis zum Eintreffen der Feuerwehr vergingen.

Gemeinsamer Einsatz der Feuerwehren

Am Samstag, dem 7. Februar, wurden die Feuerwehr Mittweida sowie die Feuerwehr Ringethal alarmiert. Mit einer Schleifkorbtrage und einem Schlauchboot begaben sich die Einsatzkräfte gesichert auf die Eisfläche. Das Vorgehen erfolgte ruhig, koordiniert und mit Blick auf die instabile Eisdecke.

Der Einsatz zeigt, dass die Feuerwehr nicht nur bei Bränden, Unfällen oder Notöffnungen gefordert ist. Auch technische Hilfeleistungen wie die Rettung von Tieren gehören zum Aufgabenfeld.

Zurück an Land

Nach etwa eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Der Hund konnte aus dem Eis gerettet und seinen Besitzern übergeben werden. Erst in diesem Moment wich die Anspannung, die den Einsatz begleitet hatte.

Ein Einsatz, der aufmerksam macht

Gefrorene Gewässer bleiben trügerisch – für Tiere wie für Menschen. Der Einsatz in Mittweida-Kockisch macht deutlich, wie wichtig es ist, in solchen Situationen ruhig zu handeln und professionelle Hilfe zu alarmieren.

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