"Ich glaube immer an mich"

Eisschnelllauf Kleine Pleißaerin mit großen Zielen

Emelie Vogelsang liebt das Eis. Zunächst hatte sie drei Jahre lang Eiskunstlauf probiert, dann aber festgestellt, dass ihr Geschwindigkeit mehr liegt als das Künstlerische. Seit 2011 bestimmt nun Eisschnelllauf ihr Leben. "Mein Bruder Bastian war mein Vorbild", erklärt die Pleißaerin ihren Wechsel. "Er hat schon so viele Medaillen geholt, auch den Internationalen Fossil-Cup in Inzell gewonnen." Mit ihren inzwischen 41 Medaillen braucht sich die kleine Schwester aber nicht zu verstecken: "Bei den Sächsischen Meisterschaften habe ich zuletzt den zweiten Platz errungen, außerdem habe ich im Küchwald einen neuen Bahnrekord über 1000 Meter aufgestellt", freut sich die Zwölfjährige. Zudem erreichte sie zwei Podestplätze bei den Landesjugendspielen. Was macht sie so erfolgreich? "Ich habe fünfmal Training pro Woche, baue meine Muskeln auf. Neben der richtigen Technik gehört aber auch der entsprechende Ehrgeiz dazu." Und den hat sie: Für die nächste Saison peilt sie die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft an. Das große Endziel aber ist Olympia: "Ich glaube immer an mich", ist das Mädchen, das in ihrer Altersklasse zu den besten Deutschlands gehört, selbstbewusst. Ist eine Platzierung mal nicht so gut, spornt sie das nur noch mehr an. Mama Diana bewundert den Kampfeswillen ihrer beiden Kinder. Die Familie steht voll und ganz hinter den Sportlern, bringt Emelie beispielweise täglich in die Sportschule nach Chemnitz. Gibt es überhaupt Freizeit? "Ich spiele gerne Gitarre, gehe reiten und treffe Freunde", so Emelie. Aber eigentlich ist der Eisschnelllauf ihre liebste Freizeitbeschäftigung.



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