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"Ich ordne einfach alles dem Sport unter"

Vorgestellt Der 37-jährige Michael Sperling: Abteilungs- und Übungsleiter des LV Mittweida 09

Mittweida. 

Mittweida. Wer sechs Tage pro Woche jeweils vier bis sechs Stunden als Trainer im Einsatz ist, der muss Profi sein. Weit gefehlt: der 37-jährige Michael Sperling arbeitet als Physiotherapeut in Geringswalde und erst danach frönt er seinem "Hobby". "Wer solche Erfolge vorzuweisen hat, der muss das investieren", ist sich der Leichtathletik-Trainer vom Leichtathletikverein (LV) Mittweida 09 sicher. Und seine Erfolge als Trainer des LV und in der LG Mittweida, einem Zusammenschluss der Leichtathletikabteilungen des VfA Rochlitzer Berg, des LWV Geringswalde, des SV Fortschritt Lunzenau und des LV Mittweida 09, können sich auf jeden Fall sehen lassen: So trainierte Sperling beispielsweise Franziska Hofmann, die es beim LAC Erdgas Chemnitz 2014 zur Deutschen Vizemeisterin über 100 Meter Hürden brachte. Aktuell sind zwei Bundeskader dabei: Anne Weigold, Fünfte der Deutschen Meisterschaften über 60 Meter Hürden, und Ulrike Schmidt, Dritte der U 16 DM vom vergangenen Jahr im Speerwurf. Auch Sandy Uhlig gehörte dazu, U 20-EM Teilnehmerin 2019 im Diskuswurf, die allerdings inzwischen beim SV Halle trainiert. Wie wird man solch ein erfolgreicher Trainer? Michael kommt aus einer äußerst sportlichen Familie: Vater Uwe Trainer ist beim VfA Rochlitzer Berg und Bruder Christian ist Nachwuchs-Bundestrainer im Kugelstoßen. Aushilfsweise hat Michael 1998 mal als Trainer gearbeitet "und das hat mir gefallen", erinnert er sich. Nur ein Jahr später war er bereits Übungsleiter. Michael begann beim Rochlitzer AC mit Gewichtheben und entdeckte so seine Begeisterung für den Sport. Erst später kam er zur Leichtathletik. Von 2003 bis 2009 war er beim TSV Fortschritt Mittweida als Leichtathletik-Übungsleiter aktiv. 2009 wechselte er zum LV Mittweida, wo er von Anfang an Abteilungsleiter der Leichtathleten war und ist. Er ist eigenständig verantwortlich für das Training von rund 30 Sportlerinnen und Sportlern ab der Altersklasse 13. "Trainer für Lauf, Sprung, Stoß und Wurf zu sein, ist dabei eine ganz besondere Herausforderung", betont Michael Sperling.