Ideen für Problem-Kreuzung

Verkehr Aufbau einer Ampel und Schaffung eines Kreisverkehrs sind denkbar

In Glauchau wird (wieder einmal) über eine Umgestaltung der Kaufland-Kreuzung nachgedacht. Der Grund: Am Knotenpunkt im Bereich von Waldenburger Straße und Ludwig-Erhard-Straße kommt es immer wieder zu Unfällen. Zwischen 2012 und 2014 stehen sechs Unfälle mit zwei Schwer- und sechs Leichtverletzten in der Statistik.

Die ersten Ideen, wie die Kreuzung umgestaltet werden kann, hat Jörg Schneider vom städtischen Tiefbauamt am Dienstagabend zur Sitzung des Ortschaftsrates in Jerisau/Lipprandis präsentiert. Dabei stehen vier Vorschläge zur Debatte. Dazu gehören der Ausbau des bestehenden Knotens mit einer Reduzierung der Fahrbahn-Anzahl (rund 45.000 Euro) und der Aufbau einer Lichtsignalanlage (rund 70.000 Euro). Zudem wurden der Umbau zum Kreisverkehr (rund 280.000 Euro) und die Komplett-Umgestaltung der Kreuzung mit einer abbiegenden Hauptstraße von der Waldenburger Straße in das Gewerbegebiet (rund 495.000 Euro) vorgeschlagen. Die letztgenannte Lösung würde auch zu einer Verkehrsentlastung im Bereich der Ortslage Jerisau beitragen.

"Wir haben uns bisher noch nicht festgelegt", sagt Jörg Schneider. Am Montag sollen die Pläne noch einmal präsentiert werden - dann aber hinter verschlossenen Türen zur Sitzung des Technischen Ausschusses im Rathaus in Glauchau. Im Anschluss beginnt die Debatte um die Finanzierung. In der mittelfristigen Finanzplanung ist das Geld für die Planung erst für das Jahr 2019 eingeordnet. Der Ortschaftsrat hofft, dass das Vorhaben in der Prioritätenliste nach vorn rückt. Für die Umsetzung stehen Fördermittel vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Aussicht.