Im Gespräch mit der Kanzlerin

Politik Bürgermeister Daniel Röthig und Lars Kluge zum Thema Asyl in Berlin

Lars Kluge, Oberbürgermeister von Hohenstein-Ernstthal, und der Callenberg Bürgermeister Daniel Röthig gehörten am vor wenigen Tagen zu einer Gruppe von insgesamt acht Ortschef und Erzgebirgs-Landrat Frank Vogel, die in Berlin von Kanzlerin Angela Merkel zu einer Gesprächsrunde empfangen wurden. Möglich gemacht hat das nicht alltägliche Treffen der hiesige CDU-BundestagsabgeordneteMarco Wanderwitz. Lars Kluge zog danach ein positives Fazit. "Es war ein sehr gutes Gespräch", sagt er und verweist auf die offenen Worte die gewechselt wurden. Die Bürgermeister konnte Fragen stellen und verdeutlichen, wie mit Blick auf die derzeitigen Herausforderungen hinsichtlich der Asylproblematik die Lage in den Kommunen ist. Dabei sei es wichtig, dass einmal ein Anliegen von der Basis nach oben getragen werden kann. Für Daniel Röthig war das knapp einstündige Gespräch ebenfalls ein Erfolg. "Sie weiß, welche Herausforderungen es hier in den Orten gibt", unterstreicht er. Einig sei man sich, dass die Zahl der Flüchtlinge, die in Deutschland ankommen, sinken müsse. "Es zeigt sich ja aktuell, dass sich da schon etwas tut", so Röthig. Kritisiert wurde in dem offenen Gespräch, dass bisher die klaren Worte der Regierung oftmals fehlten. Obwohl Angela Merkel gesundheitlich angeschlagen war, sei laut Daniel Röthig deutlich geworden, dass sie mit der aktuellen Situation umgehen kann und weiß was sie will. Zudem ist sie viel menschlicher, als sie aus der Ferne oftmals wirkt.