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Im Herbst ist Baustart

Bewilligung Fördermittel für Hängebrückenbau sind da

Im Augenblick erinnert kaum etwas in der Wolkenburger Aue daran, dass man hier bis Juni 2013 auf einer Hängebrücke über die Zwickauer Mulde spazieren konnte. Das damalige Hochwasser, dass einen Rekordpegelstand von 6,26 Meter aufwies, hatte die Brücke schwer beschädigt. In den Stahlbetonpylonen hatten sich laut einer Untersuchung Risse ergeben, dazu war die Stahlkonstruktion gravierend deformiert. Im letzten Jahr hatte man das zerstörte Bauwerk abgerissen. Dabei waren 15 Tonnen Stahl, drei Tonnen Holz und 80 Tonnen Stahlbeton abtransportiert worden. Danach hatte man in der Stadtverwaltung auf Fördermittel vom Freistaat für einen Neubau gehofft. Ende Juni war es dann endlich soweit: Mit rund 781.000 Euro fördert das Land zu 100 Prozent den Neubau der Hängebrücke, die Stadt muss lediglich die Planungskosten tragen. Laut Carsten Schmidt sollen die Arbeiten im Herbst beginnen: "Wir freuen uns, dass das Bauwerk nun bald wieder neu errichtet werden kann, da es für den Tourismus in Wolkenburg sehr wichtig ist." Der Bürgermeister betonte, dass unter anderem der neu ausgeschilderte Rundwanderweg über die Brücke führen wird. Um die Förderung zu bekommen, muss die Baumaßnahme bis Dezember 2016 abgeschlossen sein. Der Neubau gehört zu den zahlreichen Maßnahmen im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung.



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