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Sachsen

Im Kreis der Kameraden

Ehrenamt Bernd Geitel ist mit seiner Wehr stark verbunden

Berthelsdorf/Lunzenau. 

Die Kameradschaft untereinander und das Helfen in Notsituationen - das sind für den 49-jährigen Bernd Geitel aus dem Lunzenauer Ortsteil Berthelsdorf zwei Punkte, die in seinem Leben eine sehr große Rolle spielen. Als der aus Penig zugezogene Berthelsdorfer vor nunmehr 22 Jahren gefragt wurde, ob er nicht die Ortsfeuerwehr von Berthelsdorf verstärken will, gab es für den in Hartmannsdorf arbeitenden Kraftfahrzeugmechaniker keine andere Antwort als ja. "Für mich bedeutet die Kameradschaft unter den Mitgliedern unserer Ortswehr auch heute noch sehr viel", betonte er. "Anders kann die Arbeit bei der Feuerwehr auch nicht funktionieren", ist sich Geitel sicher. Schließlich kann es bei einem Einsatz auch um Leben oder Tod gehen. Im kleinen Lunzenauer Ortsteil organisiert die Ortswehr auch noch Veranstaltungen, "weil es hier sonst kaum noch einen anderen Verein gibt, der das übernehmen könnte". So wird das Osterfeuer auf dem Sportplatz von den 14 aktiven Kameraden und Andrea Voigt als einziger Frau in der Berthelsdorfer Ortswehr stets zu einem Höhepunkt im kulturellen Leben der Bevölkerung ausgestaltet. Außerdem veranstalten die Mitglieder der Ortswehr im Sommer gemeinsam mit dem Feuerwehrförderverein das jährliche Dorf- und Feuerwehrfest.

Der zeitliche Aufwand für Geitel und seine anderen Wehrmitglieder ist schon nicht ohne. So gibt es neben den Einsätzen und planmäßigen 14-tägigen Diensten jährlich auch noch sechs bis sieben Dienste gemeinsam mit den anderen Lunzenauer Ortswehren. Und wenn es was zu kochen gibt, ist Bernd Geitel immer vorn dabei. Natürlich freut sich darüber auch Lebensgefährtin Karin, die als Verkäuferin arbeitet und deshalb nur wenig Freizeit hat. Für sein Engagement in der Feuerwehr von Berthelsdorf wurde Bernd Geitel anlässlich des Tages des Ehrenamtes durch Lunzenaus Bürgermeister Ronny Hofmann ausgezeichnet.