Im letzten Rennen auf Rang sechs

Abschied Louis Rossi sagt Racing Team Adieu

Als der Star des Racing Teams Germany (RTG) seinen letzten Auftritt im Rennen der Moto3 absolviert hatte und nach den 24 Runden in Valencia auch die Arbeit mit den Sachsen beendet hatte, rollte der 22-Jährige aus Le Mans doch recht bedächtig in die Box, um sich noch einmal bei seinem Cheftechniker Norman Rank und Teamleader Dirk Heidolf zu bedanken. Natürlich war der Franzose froh, gut mit Platz sechs und zehn WM-Punkten über die letzte Hürde gekommen zu sein. Das war Rang elf (86) in der WM-Tabelle. Aber er wusste auch, dass 2012 mehr möglich gewesen wäre. Schließlich holte sich Rossi den Sieg beim Heim-GP in seiner Heimatstadt sowie diverse vierte und fünfte Ränge. Dagegen stehen acht Ausfälle bei 17 Rennen zu Buche, die meisten durch Stürze. Dass es besser bei mehr Ruhe und Ausgeglichenheit nach vorn gegangen wäre, wusste er, denn ein gut funktionierendes Bike stand fast immer für ihn bereit. Und so schätzte er das Rennen ein: "Mit dem Ergebnis heute bin ich einerseits zufrieden, andererseits enttäuscht. Ich bin ein ganz gutes Rennen gefahren. Mein Team hat mir ein sehr gutes Motorrad bereitgestellt. Ich konnte mit jedem Fahrer mithalten und fuhr das gesamte Rennen in der Spitzengruppe. Leider habe ich drei Runden vor Schluss einen Fehler gemacht. Dann war es zu spät." Und Dirk Heidolf bestätigte: "Das war ein versöhnlicher Abschluss eines Rennjahres mit einem recht ordentlichen Fahrer, den wir nun verabschieden."