Im norwegischen Tiefkühlschrank: Nachwuchs-Rodlerinnen erkämpfen sich nächsten internationalen Erfolg

Maria Schneider aus Flöha und Luise Röder aus Callenberg bei EM erfolgreich

Flöha

Nach dem Gewinn der Vize-Weltmeisterschaft im sächsischen Altenberg haben die Nachwuchs-Rodlerinnen Maria Schneider aus Flöha und Luise Röder (Callenberg) nun in Norwegen den nächsten internationalen Coup gelandet.

Bronze für die zwei Juniorinnen

Die beiden Juniorinnen erkämpften sich bei der Europameisterschaft in Lillehammer die bronzene Plakette. Die Ergebnisse dieses Wettkampfes gingen zugleich in die Weltcup-Wertung ein. Den Sieg errang eine Besatzung aus Italien, Silber holten sich Lilly Bierast und Leandra Claus aus Deutschland.

"Wir sind bei einer Temperatur von minus 20 Grad gefahren"

Die Bahn in der norwegischen Wintersport-Metropole sei aus Sicht von Röder/Schneider zwar anspruchsvoll, aber nicht extrem schwer zu fahren gewesen. Vielmehr machten den Starterinnen das Wetter zu schaffen. "Wir sind bei einer Temperatur von minus 20 Grad gefahren", verrät die 16-jährige Maria Schneider, die mit ihrer 15-jährigen Doppelpartnerin erstmals in Lillehammer am Start war.

Sie ließen sich auch von einem Trainingssturz nicht bremsen "Wir sind mit unserem Abschneiden super zufrieden", sagt Luise Röder.

Von Norwegen nach Lettland

Von Norwegen reiste das Team am Montag ins lettische Sigulda, wo auf der Rennschlittenbahn eine so genannte Internationale Trainingswoche ansteht. Am letzten Februarwochenende geht es dann in diesem Eiskanal im Weltcup letztmalig in dieser Saison um Weltcuppunkte.

Als aktuelle Vierte der Gesamtwertung haben Röder/Schneider vor dem Finale berechtigte Chancen, noch auf das Podest zu rasen.

 

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