Im Silberbergwerk gibt es noch was zu sehen

Bergwerk Zum 25. Jubiläum des Fördervereins gibt es ein Haldenfest und Führungen

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Das Kunstrad unter der Erde ist eine Attraktion im Silberbergwerk. Die Vitrinen im Hintergrund sollen noch erneuert werden. Foto: Wieland Josch

Freiberg. In diesem Jahr feiert der Förderverein "Himmelfahrt Fundgrube", Träger des neu benannten Silberbergwerks Freiberg, seinen 25. Geburtstag. Ein Ereignis, welches auf keinen Fall einfach so vorbei gehen soll. "Der eigentliche Jubiläumstag ist der 22. Juni", sagt Erich Fritz, Vorsitzender des Vereins. "Doch an dem Tag zu feiern geht schwer, da gerade da das Bergstadtfest eröffnet wird."

Deshalb ist nun Sonntag, der 2. Juli auserkoren, und so mancher Freiberger wird sich freuen zu hören, dass an diesem Tag nach einigen Jahren wieder einmal ein Haldenfest gefeiert wird. Von 10 bis 16 Uhr wird auf das Gelände der "Reichen Zeche" geladen. "Es war schon lange angedacht, es wieder stattfinden zu lassen", so Fritz. Nun ist es wieder einmal soweit. Geplant ist einiges.

Schon das Datum ist nicht von ungefähr gewählt, wird doch gleichzeitig der 12. Tag der berg- und hüttenmännischen Schauanlagen im Landkreis Mittelsachsen begangen. Als musikalischer Höhepunkt ist ein Konzert von "De Hutzenbossen" angesetzt, zu dem freier Eintritt sein wird. Die Ausstellung von Modellen und Mineralien ergänzt das Angebot ebenso wie ein Kinderprogramm mit Zwergenstadt, Hüpfburg oder Bastelstraße. Der renommierte Fotograf Albrecht Holländer zeigt seine Arbeiten in der Sonderausstellung "Bergstadtspaziergang" und es wird interessante Führungen durch die Anlagen über Tage geben.

Höhepunkt aber mit Sicherheit für jeden, der es sich nicht nehmen lassen will, ist eine Einfahrt in den Berg und eine Führung durch Stolln und Gänge. Zu sehen ist dabei auch ein Kunstrad, welches erst kürzlich an neuem Ort wieder aufgebaut wurde. "Auch gibt es Sonderfahrten zu den einzelnen Schauanlagen mit dem Bus", erzählt Erich Fritz. Das Haldenfest wird so weit wie möglich barrierefrei organisiert.