Impulse für den Lebensweg geben

Interview mit Schulleiter Bernd Schab über den Informationstag

Freiberg. 

Esther Sarah Wolf sprach mit Bernd Schab, Schulleiter am Beruflichen Schulzentrum (BSZ) für Ernährung, Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft mit Schulteil Berufsbildende Förderschule, über den Informationstag am 24. November..

Herr Schab, was ist das Anliegen des Tages?

Es geht darum, unsere Jugendlichen umfassend über Ausbildung zu informieren und ihnen möglichst frühzeitig die beruflichen Möglichkeiten und Chancen in unserem Landkreis aufzuzeigen.

An wen richtet sich das Angebot?

Das Angebot ist in erster Linie für die Schüler der Klassenstufen 8, 9 und 10 der Mittelschulen und deren Eltern gedacht. Aber auch die Schüler der Gymnasien und der Förderschulen sind angesprochen und herzlich eingeladen.

Was erhoffen Sie sich von dem Tag?

Ich erhoffe mir einen für alle Beteiligten gelungenen Tag, an dem vor allem die Schüler und deren Eltern auf ihre Fragen zur Berufswahl und Berufsausbildung zufriedenstellende Antworten erhalten. Außerdem würde ich mir wünschen, dass Interesse für den ein oder anderen Beruf geweckt werden und somit Impulse für den weiteren Lebensweg gegeben werden können. Erfolgreich wäre der Tag, wenn die sich präsentierenden Unternehmen es schaffen, die Jugendlichen für sich zu begeistern, um so ihren eigenen Nachwuchs zu sichern und damit den Wegzug aus der Region verhindern.

Was sollten Schüler sowie Eltern bei der Berufswahl beachten?

Man sollte sich keinesfalls von Trends und Modeerscheinungen leiten lassen. Nach gründlicher Information sollte ein Beruf gewählt werden, der den individuellen Fähigkeiten und Neigungen des Einzelnen möglichst nahe kommt. Schließlich sollte der Beruf, für den man sich entschieden hat, auch nach Jahren noch Spaß machen und mit viel Liebe und Engagement ausgeübt werden. Auch die Frage nach Entwicklungsmöglichkeiten im jeweiligen Beruf ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt bei der Berufswahl.

Was begeistert Sie an der Arbeit mit jungen Menschen?

Junge Menschen in drei Jahren erfolgreich zum Berufsabschluss zu führen und dabei ein Stück weit unterstützend zur Seite gestanden zu haben, das ist ein tolles Gefühl.

Welche Berufe können am BSZ erlernt werden?

Berufe wie Bäcker, Koch, Restaurantfachmann, Fachkraft im Gastgewerbe, Landwirt, Tierwirt, Gärtner und Friseur. Nach abgeschlossener Berufsausbildung haben junge Facharbeiter die Möglichkeit in der einjährigen Fachoberschule Agrarwirtschaft die Fachhochschulreife zu erwerben. Unser Förderschulteil bietet zudem ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten für die Abgänger der Förderschulen.

Weitere Informationen zum Bildungsangebot des BSZ unter www.bsz-freiberg-turnerstr.de.