In Freiberg sprühen an Ostern die Funken

Tradition Im Freibergsdorfer Hammer bleibt kein Eisen kalt

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Zum Osterschmieden wird im Freibergsdorfer Hammer wieder das Eisen glühen.Foto: Wieland Josch

Freiberg. Es gibt Traditionen, die will man nicht missen. Beispielsweise die, dass man den Osterspaziergang in Freiberg mit einem Besuch des Freibergsdorfer Hammers verbindet. Nicht nur, um ein Ziel zu haben, sondern auch, um die beeindruckende historische Technik mal wieder im Einsatz zu erleben.

Noch während der Teich, welcher die großen Räder mit seinem Wasser in Bewegung setzt, damit darüber die grandiosen Hämmer in Schlagrhythmus kommen, still im Winterschlaf ruhte, haben die Mitglieder des Freibergsdorfer Hammervereins die Vorbereitungen für das Schmieden in Angriff genommen. Am Ostermontag, den 2. April ist das technische Denkmal in der Zeit von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Hier kommen die wuchtigen Schwanzhämmer zum Einsatz

"Nachdem der Verein am ersten Tag des neuen Jahres mit einem beeindruckenden Silberschmieden das Jubiläumsjahr eröffnet hatte, möchten die Mitglieder mit ihrem traditionellen Osterschmieden wieder viele kleine und große Besucher berauschen", sagt Günter Voland vom Hammerverein. "Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht natürlich wieder das Funken sprühende Schauschmieden mit den wuchtigen Schwanzhämmern."

Darüber hinaus stellt sich aber die gesamte Anlage vor. So können die Wasseranlagen mit den beiden großen Wasserrädern besichtigt werden. Ebenso kann man den Handwerkern in der Dorfschmiede über die Schulter schauen oder die Sammlung von alten Schmiedewerkzeugen und -erzeugnissen bewundern. Es ist wieder allerhand vorbereitet, und die Mitglieder des Hammervereins freuen sich schon jetzt auf die zahlreichen Besucher, die am Ostermontag zum Hammerwerk kommen.