In Mittweida wird gefeiert

Jubiläum 25-jähriges Bestehen des Heimat- und Geschichtsvereins

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Anlässlich des 25. Jubiläums der Gründung des Heimat- und Geschichtsvereines resümiert der Vereinsvorsitzender Frank Schleußing in der Aula des Mittweidaer Gymnasiums die erfolgreiche Vereinsentwicklung. Foto: Uwe Schönberner

Mittweida. Weshalb es in Mittweida so ist, wie es ist. Das ist beispielsweise ein Ansatzpunkt für die Arbeit der engagierten Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Mittweida. Dieser hat kürzlich in der Aula des Städtischen Gymnasiums seinen 25. Geburtstag gefeiert. Den Vereinsmitgliedern ist es bereits seit Jahrzehnten ein Herzensbedürfnis den Lauf der geschichtlichen Entwicklung der Zschopaustadt aufzuhellen und einzelne besondere Ereignisse für die Bevölkerung publik zu machen. Nach den politischen Veränderungen von 1989/90 in Europa und insbesondere in Deutschland war es möglich, ein objektiveres Bild von den geschichtlichen Ereignissen zu erhalten.

Auch in der Öffentlichkeit sehr aktiv

Mit der Gründung des Heimat- und Geschichtsvereines fanden sich zahlreiche an der Historie der Stadt Interessierte zusammen, um gemeinsam Mittweidas Geschichte zu erforschen. Die kontinuierliche Entwicklung der Mitgliederzahlen spricht eine eigene Sprache: Hatte der Verein zum zehnjährigen Jubiläum 39 Mitglieder, so sind es heute 65.

Der Verein sieht sich in der Tradition des 1903 gegründeten Mittweidaer Vereins für Volkskunde und Geschichte der Heimat. "Wie schon damals, so bestehen auch heute noch unsere Hauptaufgaben in der heimatkundlichen und kulturellen Tätigkeit, der objektiven und wissenschaftlich fundierten Erforschung, Bewahrung und Vermittlung der Geschichte unserer Stadt und Region", sagte Vereinsvorsitzender Frank Schleußing.

Der Verein ist auch in der Öffentlichkeit sehr aktiv: So wurden bisher über 60 Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen gehalten, wie beispielsweise "Die Stadt Mittweida im Dreißigjährigen Krieg" oder der zweiteilige Vortrag "Die Stadt Mittweida und ihre Bürgermeister". Auch die 2009 ins Leben gerufenen "Mittweidaer Filmraritäten" kommen bei der Bevölkerung bestens an.

Stadt- und heimatgeschichtliche Themen auch in Zukunft für die Öffentlichkeit auf interessante Weise zu präsentieren ist eines der Hauptanliegen der Arbeit des Heimat- und Geschichtsvereines. Gründungsmitglieder des Vereines sowie langjährige Mitglieder wurden gegen Ende der Veranstaltung besonders geehrt. Außerdem sorgten Angelika Heyder-Tippelt an der Querflöte und Eckhard Zuckerriedel am Klavier für ein gelungenen musikalischen Programm.