Institut am Standort Freiberg braucht mehr Platz

Helmholtz-Institut Stadtrat ebnet Weg zur weiteren Expansion

Freiberg. 

Freiberg. Freiberg ist ein europäisch anerkannter Forschungsstandort, zu dem auch das Helmholtz-Institut Freiberg (HIF) für Ressourcentechnologie und Nachhaltigkeit gehört. In seiner jüngsten Sitzung entschied der Freiberger Stadtrat mit deutlicher Mehrheit, dass die städtischen Grundstücke an der Chemnitzer Straße mittelfristig an den Freistaat Sachsen übertragen werden. "Das Institut am Standort Freiberg braucht mehr Platz und die Möglichkeit vor Ort in Gebäude und Grundstücke zu investieren", begründet der Institutsdirektor Prof. Jens Gutzmer. Der Neubau eines Metallurgie-Technikums auf dem Forschungscampus, das von der Europäischen Union mit 9,8 Millionen und vom Freistaat mit 400.000 Euro gefördert wird, läuft auf Hochtouren.

"Grundstein für wissenschaftliche und wirtschaftliche Zukunft"

Der Grundsatzbeschluss des Stadtrates ebnet den Weg, dass sich das Helmhotz-Institut zu einem europäischen Kompetenzzentrum entwickeln wird. Büro- und Laborflächen werden erweitert, eine Versuchshalle errichtet. Bis 2029 soll der Forschungscampus von derzeit 140 auf 350 Mitarbeiter aufgestockt werden und ein Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro umfassen. Damit kann das Freiberger Institut einen bedeutenden Beitrag zur nationalen Rohstoffversorgung leisten. "Das ist ein großer Erfolg für Freiberg. Das Zentrum für Ressourcentechnologie in Deutschland zu beheimaten, ist ein Grundstein für unsere wissenschaftliche und wirtschaftliche Zukunft", freut sich OB Sven Krüger