Interessantes zur Historie der Hainichener Parkfeste

Schau Entwicklung der Feierlichkeiten im Stadtarchiv anschaulich dokumentiert

Hainichen. 

Hainichen. Weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt sind seit vielen Jahren die Parkfeste in der Stadt an der Kleinen Striegis. In einer informativen Ausstellung zur Historie und zur Entwicklung dieser städtischen Festivitäten war seit dem Weihnachtsmarkt 2018 im Stadtarchiv, Turnerstraße 18, eine interessante Schau unter dem Titel "Unsere Parkfeste" zu sehen. Archiv-Leiterin Angela Brehm war vom Zuspruch der vielen Interessierten angetan: "Knapp 300 Besucher konnten wir zählen", sagte sie zur Resonanz. Immer zum Hainichener Weihnachtsmarkt wird im Stadtarchiv seit dessen Umzug an die Turnerstraße von einer kleinen Schar Geschichtsinteressierter eine solche Ausstellung vorbereitet und gestaltet. Diesmal waren neben der Archiv-Chefin noch Hans Uwe Menzel, Katrin Rückert, Evelin Wandel und Sabine Neubert beteiligt. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an sie. So wurde beispielsweise die Attraktion des ersten Parkfestes von 1900 - eine Sing-Maschine - in Lebensgröße nachgebaut. Die Blumenuhr, ein Goldfisch-Teich und Bänke, die die Freilichtbühne darstellen sollten, fehlten in der Ausstellung, die vor wenigen Tagen endete, ebenfalls nicht. Viele Fotos und Plakate führten durch die Feste. Die Freilichtbühne bildet bis in die Jetzt-Zeit das Zentrum der Veranstaltungen zum Parkfest.

Zu sehen war außerdem Material der vier großen Feten Hainichens 1935 750 Jahre Hainichen, 1960 die 775-Jahr-Feier, 1985 800 Jahre Hainichen und 2010 825 Jahre Hainichen.