Interesse an "Woche der Unternehmen" wächst weiter

Ausbildung Mehr als 5.000 Möglichkeiten, die Berufswelt im Landkreis zu entdecken

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Foto: FatCamera/Getty Images

Mittelsachsen. Die "Woche der offenen Unternehmen" findet in diesem Jahr offenbar eine besonders große Resonanz. Bis Mitte des Monats wurden bereits mehr als 2.000 Veranstaltungsplätze gebucht. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur knapp 1.600 Buchungen.

Worum geht es überhaupt?

Die "Woche der offenen Unternehmen" beginnt am 12. März und ist eine Gemeinschaftsaktion von den Arbeitskreisen Schule-Wirtschaft, der Agentur für Arbeit Freiberg, der IHK Chemnitz-Regionalkammer Mittelsachsen, der Handwerkskammer Chemnitz und der Kreishandwerkerschaft Mittelsachsen sowie der Landkreisverwaltung. Firmen werden mit der Aktionswoche bei der Rekrutierung von geeignetem Fachkräftenachwuchs unterstützt. Sie haben die Möglichkeit, direkt am Arbeits- oder Ausbildungsplatz im Gespräch mit den Schülern für ihr Unternehmen zu werben.

Interesse wird immer größer

Die Anzahl der beteiligten Unternehmen steigt jährlich, so sind es in diesem Jahr 225 und damit 22 mehr als im Vorjahr. In 632 Veranstaltungen stellen die Unternehmen 152 Ausbildungsberufe und 53 Berufsbilder, die über ein Studium erreichbar sind, vor. Insgesamt stehen 5.094 Veranstaltungsplätze zur Verfügung.

Die vorgestellten Berufe spiegeln die Branchenvielfalt des Landkreises sehr gut wieder. Die Palette reicht von Handwerksberufen über Berufe der Metall- und Elektroindustrie, der Landwirtschaft, des Handels, des Gesundheitswesen bis zu Berufen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit und der Verwaltung. An der Oberschule in Brand-Erbisdorf wird der Lehrerberuf vorgestellt.

Schüler können sich informieren

Zielgruppe sind in diesem Jahr die 10.813 Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7 der acht Förderschulzentren und 28 Oberschulen, ab der Klassenstufe 9 an zwölf Gymnasien sowie der berufsvorbereitenden Klassen (BVJ) und abiturvorbereitenden Klassen an den drei Beruflichen Schulzentren.

Bereits vor dem Anmeldestart wurden Broschüren und Elternbriefe gedruckt und in den Schulen mit Unterstützung der Berufsberater der Agentur für Arbeit an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben. Einige Broschüren gingen auch an Schulen in die Nachbarlandkreise, zum Beispiel nach Olbernhau, Limbach-Oberfrohna oder Mügeln, heißt es aus der Pressestelle des Landratsamtes.