JA zum Ausbau der Goethestraße

Verkehr Sanierung im Sinne der Anwohner

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Die Goethestraße ist stark sanierungsbedürftig. Im nächsten Jahr startet der Ausbau. Dabei wird auch der bisherige Baumbestand ersetzt. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Die Straßenbaumaßnahmen 2016 in Freiberg sind beendet. Manch schöne Umleitung war darunter, doch gehört dies nun der Vergangenheit an. Doch die Stadtverwaltung blickt schon einmal nach vorn und teilte kürzlich die Pläne für 2017 mit. Neben dem zweiten Bauabschnitt in Kleinwaltersdorf ist mit dem Ausbau der Goethestraße auf einer Länge von 523 Metern ein weiteres wichtiges Projekt dabei. In zwei Abschnitten soll innerhalb der nächsten zwei Jahre die Sanierung erfolgen.

Bedacht werden musste dabei auch, in welcher Variante nach Fertigstellung die Straße befahren werden soll. Derzeit ist auf der Goethestraße eine Tempo-30-Zone eingerichtet, welche es verbietet, einen Fahrradschutzstreifen einzurichten. Dabei soll es nach dem Ausbau auch bleiben. Eine andere Variante wurde von der AG Rad ins Spiel gebracht, nämlich eine Tempo-50-Zone mit Radschutzstreifen. Diese Form hätte allerdings eine Reduzierung der Parkbuchten von 63 auf 26 zur Folge. "Bei einer entsprechenden Anwohnerversammlung Ende November würde einmütig für den Vorschlag der Stadtverwaltung gestimmt", sagt Bürgermeister Holger Reuter, nicht verhehlend, dass ihn der Einspruch der AG Rad verwundert.

"Dem Verkehrskonzept 2030 hatte man zugestimmt. Da stand die Goethestraße als 30er-Zone drin." Im Stadtrat wurden alle Konzepte noch einmal beraten. Am Ende setzte sich auch hier der Vorschlag der Stadtverwaltung durch. Dieser sieht zudem eine Erneuerung des Baumbestandes vor. Die jetzt dort stehenden Bäume hätten ihre Lebenszeit überschritten und müssten ersetzt werden.