Jahresabschluss mit Kultur

Fete Weihnachtliches beim Mittweidaer Museums-Förderverein und der IMM Stiftung

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Abschluss des gemeinsamen Abends an der Ladegast/Jehmlich-Orgel in der evangelisch-lutherischen Kirche Mittweidas mit Weihnachtsliedersingen. Foto: Uwe Schönberner

Mittweida. Zu einer Premiere trafen sich die Mitglieder des Fördervereines des Museums "Alte Pfarrhäuser" Mittweida und der IMM Stiftung Mittweida in der Gaststätte "Mittweidaer Stube". "Es ist ein Novum, dass wir diesmal in diesem Rahmen gemeinsam feiern", betonte Nadine Kreißig aus dem Referat der IMM-Geschäftsführung. Sie machte mit dem Anliegen der IMM Stiftung näher bekannt und erläuterte, dass es zahlreiche Berührungspunkte mit dem Museum "Alte Pfarrhäuser" Mittweida gebe. So hat IMM anlässlich seines 25-Jährigen Firmen-Jubiläums im Stadtmuseum eine Sonderausstellung vorgestellt, bei der der Werdegang von IMM vorgestellt wurde. Weiterhin erhielten alle Anwesenden - Professor Detlev Müller, Vorstand der IMM Stiftung, fehlte leider wegen einer Grippe-Erkrankung - einen 2017er Kalender der Stiftung.

Hier wird bereits ein Berührungspunkt zum Mittweidaer Stadtmuseum sichtbar: Die Kalenderblätter sind als Kärtchen gestaltet, die jeden Monat ein anderes geschichtsträchtiges Gebäude aus Mittweida und Umgebung zeigen, sowie deren heutiges Aussehen. Außerdem ist einiges über die interessante, oft weitgehend unbekannte Geschichte dieser Häuser sowie über Personen, die in Verbindung zu ihnen stehen, beziehungsweise standen, zu erfahren - getreu dem Motto "Mittweida - Gesichter & Geschichten". Der Förderverein des Museums initiiert außerdem jährlich die Restaurierung von Figuren aus dem Nachlass des Bildhauers Johannes Schilling (1828 bis 1910). So konnte in diesem Jahr durch das Engagement von Professor Detlev Müller die Figur "Amor, die Psyche im Saitenspiel unterweisend" nach einer aufwändigen Restaurierung durch Grit Stamm-Lange wieder im Johannes-Schilling-Haus ihren Stammplatz einnehmen. Ein gemeinsamer Besuch des Museums "Alte Pfarrhäuser" und der Stadtkirche schlossen sich an. Auch künftig wollen die Mitglieder des Museums-Fördervereines und der IMM Stiftung gute Kontakte pflegen und auf Bestehendem weiter kontinuierlich aufbauen.