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Mittelsachsen

Jetzt hat Rüsdorf sein weihnachtliches Schmuckstück

Schwibbogen Helmut Feierabend aus Kuhnschnappel hat Kunstwerk gespendet - Bauhof hat mit angepackt

In Bernsdorf und Hermsdorf gibt es schon seit langem große Pyramiden, die sich in der Weihnachtszeit an zentralen Stellen drehen. Am "Dreiländereck", wo sich die Ortsteile treffen, steht zudem ein großer Schwibbogen. Nun hat auch der kleine Ortsteil Rüsdorf einen besonderen Weihnachtsschmuck bekommen, der Schwibbogen und Pyramide gleichermaßen ist. Denn Helmut Feierabend, kreativer Bastler aus Kuhschnappel, hatte schon so manche besondere Idee. "Ich wollte einfach etwas haben, was sonst niemand hat", sagt der 81-Jährige über das ungewöhnliche Bauwerk, das vor knapp 20 Jahren entstand. Lange Zeit stand es bei ihm im Vorgarten, doch dann schenkte er es der Nachbargemeinde. Der Bauhof nahm einige Schönheitsreparaturen vor und stellte den Bogen am Gasthof "Goldener Stern" auf. "Die Beleuchtung erfolgt jetzt durch LED´s", erklärt Bauhofmitarbeiter Gerd Weller. Zudem wurde eine kleine Konstruktion hinter dem Schwibbogen entwickelt, die für einen sicheren Stand sorgt. Auch der Motor, der dafür sorgt, dass Schornsteinfeger, Schneeschuhläufer, Jäger, Schneemann und Feuerwehrmann ihre Runden drehen, wurde überholt. Zwei hölzerne Bergleute, die stolz das gewonnene Erz präsentieren, stehen auch dem Schwibbogen. Eingeweiht wurde er mit einem kleinen Fest, das eine Idee von Gemeinderätin Heidrun Polster war. Vielleicht wird es sogar eine Tradition der Rüsdorfer, die ein waches Auge auf ihr neues Schmuckstück haben werden. "Wir müssen alle selbst mit drauf achten, dass er erhalten bleibt", betonte Bürgermeisterin Roswitha Müller bei der Einweihung. Helmut Feierabend überlegt derweil, ob er vielleicht doch noch etwas Neues für den eigenen Vorgarten baut.