Judokas mischen vorn mit

Erfolge Ehemaliger Talentstützpunkt erntet jetzt die Früchte seiner Arbeit

Mit dem Namen Spindler ist in Burgstädt die Sportart Judo schon seit mehreren Jahrzehnten eng verbunden: "Mein Mann Rainer Spindler ist Abteilungsleiter Judo vom Burgstädter TSV 1878 und seit 48 Jahren aktiver Judoka", so seine Frau Katrin. Sie gehört zum TSV-Vorstand, ist dort seit 25 Jahren Schatzmeisterin. Katrin kümmert sich in der Judoabteilung um zahlreiche organisatorische Dinge. Eine weitere Aufgabe ist das Aktualisieren der vereinseigenen Homepage im Internet. "Dort können interessierte Eltern auch ständig verfolgen, wie ihre Schützlinge bei Turnieren abgeschnitten haben", weiß B-Trainer Rainer Spindler. Oft sind sogar Fotos und kurze Informationen darüber zu finden, wie die jeweiligen Wettkämpfe für die TSV-Judokas gelaufen sind. Obwohl sich die Burgstädter 2009 entschieden haben, wegen des riesigen Aufwandes kein Judotalentstützpunkt mehr zu sein, werden hier die Kleinen zwar sachte - unter Beachtung der Judo-Werte Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Selbstbeherrschung, Höflichkeit und Mut -, aber trotz allem leistungsorientiert an den Judosport herangeführt. Das macht sich mehr und mehr bezahlt: So konnten gerade in diesem Jahr von den jungen Burgstädter Judokas zunehmend beachtenswerte Erfolge eingefahren werden: Eine Auswahl der U 12 und U 8 errang erst vor wenigen Tagen im thüringischen Auma durch Mileen Adner (Landesmeisterin U 12), Josefine Friedemann und Kevin Schulze drei Siege sowie durch Daniel Siegwart einen zweiten und durch Emil Welsch sowie Louis Werner gute dritte Plätze. "Für die drei Letztgenannten waren das die ersten Wettkämpfe, deshalb sind die Podestplätze besonders erwähnenswert", so Rainer Spindler. Die Burgstädter Judoabteilung nimmt bereits Kinder ab vier Jahren in ihre Kampfzwergetruppe auf. Das gibt's hier sonst kaum. Das Judo-ABC erlernen die Kleinen ausschließlich bei qualifizierten Fachtrainern.