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Jugendcamp an der Talsperre

Begegnung Kinder aus vier Ländern lernen sich kennen und achten

Lauenhain. 

100 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren aus Tschechien, Ungarn, Polen und Frankenberg sowie deren Betreuer nahmen von Sonntag bis Donnerstag am Internationalen Jugendcamp im Talgut teil. "Wie in den Vorjahren steht das Camp unter dem großen Thema Demokratie und Toleranz", erklärt Andrea Wendt vom Gemeinschaftswerk Frankenberg, dem Träger der Veranstaltung. "Das gegenseitige Kennenlernen sorgt am besten für das Verständnis: Das sind Kinder wie wir."

Tamina Uhlemann aus der Klasse 7a der Viehweg-Schule Frankenberg bestätigt das. "Wir haben uns gleich am ersten Abend mit den Ungarn zusammengesetzt." Die Angebote fürs Jugendcamp fand sie cool, weshalb sie gern dabei sein wollte. Neben einem Sporttag und einem Besuch des Militärhistorischen Museums in Dresden standen am Mittwoch Workshops im Programm. Cliff Stillich, als Straßen- und Tiefbauarbeiter tätig, betreute die Gruppe um Tamina, die sich mit einer jugendgerechten Gedenkstättengestaltung befasste. "Die Kinder haben ja ganz andere Vorstellungen, auch schon eine andere Herangehensweise. Man staunt mitunter über ihre Kreativität."

Am Ufer der Zschopau entführten Erzieherin Peggy Finke und Jan Müller vom Gemeinschaftswerk ihre Gruppe auf die Insel Albatros. Am Ende stand die Erkenntnis: Der erste Eindruck kann trügen, man muss hinter die Kulissen schauen.

Lenka Dohnalowa war mit zwölf Schülern aus Most angereist. "Es ist ein super Programm. Die Kinder haben viel Spaß und können ihre Kreativität entwickeln", so das Fazit der Deutschlehrerin. Unterstützung für das Camp gibt es neben verschiedenen Fördermittelgebern auch von einheimischen Firmen, wie Mercedes Schloz.



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