Jugendtechnikhaus blickt auf positives Jahr zurück

Kinder Initiator Tiebel freut sich über Interesse der Freiberger Kids

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Nils Tiebel (M.) inmitten seiner jungen Mitstreiter im Jugendtechnikhaus. Foto: Wieland Josch/Archiv

Freiberg. Genau 70 jugendlichen Schützlingen bringt Nils Tiebel derzeit im Freiberger Jugendtechnikhaus Grundlagen und vieles mehr in den Bereichen Technik und Naturwissenschaft bei. Und das schönste Jahresabschlusserlebnis bereiteten sie ihm, als es an fünf verschiedenen Tagen kurz vor dem Fest darum ging, mit den jeweiligen Weihnachtsfeiern der Einrichtung zu beginnen.

Kurz vorher musste mit dem Basteln und Schrauben in den Räumen an der Dammstraße aufgehört werden. "Es war immer das Gleiche", schmunzelt Tiebel. "Keiner wollte so richtig aufhören, alle hatten noch dieses oder jenes zu tun." Man sei an keinem Tag pünktlich an die Vespertafel gekommen. "Herrlich war das."

Der Dank gilt Eltern und Kindern

Und so richtet sich der Dank von Nils Tiebel für das vergangene Jahr zunächst an die Kinder, aber auch an die Eltern. Sie alle hätten mit dazu beigetragen, dass das vergangene Jahr so erfolgreich verlaufen sei. "Wir haben die Rahmenbedingungen intensiv umgekrempelt und das war gut so", blickt Tiebel zurück.

"Die praktischen Inhalte haben sich gefestigt, der Rahmen ist neu und intensiver geworden." Mit dazu beigetragen haben auch zahlreiche Unternehmen aus Freiberg und der Region, welche das Projekt intensiv unterstützen. Der Blick geht derweil nach vorn.

Nächstes Jahr soll noch besser werden

2018, das sechste Jahr des Jugendtechnikhauses, soll noch interessanter und abwechslungsreicher werden. Dabei will man auch einiges für die Heimatverbundenheit der jungen Menschen tun. "Dazu werden wir auf der bergbauhistorischen Strecke einige deutliche Eckpunkte setzen", kündigt Nils Tiebel an.

Partner ist dabei der Förderverein Drei-Brüder-Schacht. Auch ist man jetzt Segelschule und startet in eine wettertechnisch dafür hoffentlich gut geeignete Saison. Einen Wunsch hat der Organisator und Motivator auch. "Wunderschön wäre es, wenn wir unser Konzept der Berufsmesse zum Anpacken wieder verwirklichen könnten." Ideen dazu hätte er genug, die ihm im Kopf umhergeistern.



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