Junge Kicker lernen das Fußball-ABC

Sport 7. Fußball-Camp des TSV Penig mit knapp 60 Akteuren

junge-kicker-lernen-das-fussball-abc
Laufen mit dem Ball am Fuß steht hier unter den kritischen Blicken der Übungsleiter Jürgen Matauschek (hinten links) und Hans-Jürgen Kästel als Übung auf dem Plan des 7. Peniger Fußball-Camps. Foto: Uwe Schönberner

Penig. Das Einmal-Eins des Fußballs an junge, interessierte Sportlerinnen und Sportler zu vermitteln beziehungsweise Freude am Kicken zu haben, das wird beim TSV Penig in vorbildlicher Weise praktiziert. Auch in diesem Jahr gab es nämlich wieder ein Peniger Fußball-Camp, und das nun bereits zum siebenten Mal. An fünf Tagen erlernten die sechs- bis 14-Jährigen Mädchen und Jungen das Fußball-ABC. "Neben dem Fußball, gefallen mir besonders die Ausflüge, wie beispielsweise diesmal nach Chemnitz in die Kletterhalle", sagte beispielsweise der elfjährige Willy Becker aus Penig, der bereits zum vierten Mal hier dabei ist.

Mit zwölf Übungsleitern und sechs Betreuern muss dieses fünftägige Camp von den Mitgliedern der Abteilung Fußball im Stadion an der Zinnberger Straße organisatorisch immer wieder neu gestemmt werden. "Das ist schon eine Herausforderung", betonte Andreas Brach, Mitglied der Abteilungsleitung. Schließlich wird dieses Camp mitten in den großen Schulferien veranstaltet.

Was erleben die Jungs und Mädchen genau?

Sie werden täglich zwischen 8 und 9 Uhr ans Stadion gebracht, und gegen 16.30 Uhr wieder abgeholt. "Pro Tag sind jeweils zwei Trainingseinheiten zu absolvieren", so Brach zum Trainingspensum. Aber natürlich kommt auch die Freizeit nicht zu kurz. Es soll ja schließlich Spaß machen. Noch haben die Kleinen glücklicherweise keinen Leistungsdruck. So wurden beispielsweise das Freie Gymnasium Penig und der Kinder- und Jugendtreff Waldhaus besucht. Hüpfburg, Bogenschießen und Grillen waren dann am Abschlusstag neben einem Abschiedsturnier angesagt.

Fußballerisch haben die Nachwuchs-Kicker - immer auf das Alter abgestimmt - Koordination, Technik, Athletik und gegen Ende auch auf dem Gebiet der Taktik einiges gelernt. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Sponsoren, ohne deren Unterstützung dieses Camp gar nicht durchführbar wäre.