Junge Leute für den Sport begeistern

Interview mit Eric Braun

Anlässlich eines außerordentlichen Sportjugendtages des Kreissportbund Mittelsachsen (KSB) wurde der 27-jährige Lunzenauer Eric Braun zum neuen Vorsitzenden der Mittelsächsischen Sportjugend gewählt. Mit ihm sprach BLICK-Reporter Uwe Schönberner.

Herr Braun, erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl zum neuen Vorsitzenden der Mittelsächsischen Sportjugend. Weshalb wurde überhaupt neu gewählt?

Vielen Dank. Die Wahl war nötig geworden, da der bisherige Vorstand aus dienstlich oder privat Gründen fast vollständig andere Wege gehen möchte. Nach den vielen Jahren ein nachvollziehbares Anliegen, auch für die Delegierten. Zumal man zeitgleich im KSB eine größere Anpassung der Struktur umsetzen will.

Wer sind Ihre Mitstreiter im Vorstand der Sportjugend?

Da wären als mein Stellvertreter Veit Lindner, Bürgermeister von Roßwein. Für die Finanzen, Ronny Wiehl aus Penig und als Beisitzer Jörg Kunze aus Oederan. Beide haben ebenfalls viele Jahre Erfahrung aus Verein und Beruf. Hauptamtliche Unterstützung kommt durch Ann Dana Gottschalk und Michael Jubelt aus der Geschäftsstelle des KSB. Weitere Akteure sind künftig nicht ausgeschlossen.

Ja, wie schon angedeutet stehen wir im mittelsächsischen Sportbund vor einer größeren Anpassung der Struktur als Dienstleister aller Vereine und deren Mitglieder. Mit dem anstehenden Sporttag und den damit verbunden Wahlen 2016, soll ich als Vizepräsident agieren und das Themengebiet "Sport und Generationen" leiten. Damit soll es gelingen eine besser Verzahnung der Sportjugend mit dem gesamten KSB hinzubekommen und dort die einzelnen Themen besser zu bearbeiten.

Welchen Aufgaben stellt sich die mittelsächsische Sportjugend?

Bis zum Sporttag 2016 gilt es erst einmal, die bisherigen Themen zu sichten und auf ihre Richtigkeit zu prüfen, weiterhin sind die Vereine gefragt Schwerpunkte zu benennen. Das Tagesgeschäft wird dabei nicht vergessen. Letztlich weiten wir das Ziel junge Menschen an den Sport zu binden weiter auf und versuchen Entwicklungen wie demographischer Wandel und anderen gerecht zu werden. Eine Aufgabe, an der unsere Vereine längst arbeiten.