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Künstler arbeiteten eine Woche lang

Symposium Holzkunst wird heute vorgestellt

Hohenstein-Ernstthal. 

Im "Schindler-Haus" am Badberg, das jetzt dem Künstler Siegfried Otto Hüttengrund gehört, fand seit Montag ein Holzbildhauer-Symposium statt. Insgesamt sieben Künstler, neben dem Gastgeber waren es Erika Harbort, Anja Elze, Peter Geist, Tilmann Röhner, Klaus Süß und Peter Zaumseil, haben aus Stämmen Kunstwerke entstehen lassen. Jeweils zwei Skulpturen schufen die Symposiumsteilnehmer, die täglich gegen 9.30 Uhr mit der Arbeit begannen und erst gegen Abend die Werkzeuge beiseite legten. Zeit für Gespräche war natürlich ebenfalls. "Der gegenseitige Austausch und das Miteinander machen ja so ein Symposium aus", sagte Erika Harbort aus Glauchau. Sie schuf aus dünnen gespaltenen Stämmen zwei "Medusen". Die Figuren aus der griechischen Mythologie sollen einst die Zukunft vorausgesagt haben. Trotz des Einsatz von Kettensägen und vielen scharfen Werkzeugen blieben die Künstler, die allesamt aus der Region stammen, bei ihrer Arbeit heil

Am heutigen Samstag werden die fertigen Werke bei einer "Finissage" vorgestellt. Besucher sind dabei ab 17 Uhr herzlich im Haus an der Paul-Greifzu-Straße 19 willkommen. Im Herbst sollen die Kunstwerke bei einer Auktion des Rotary-Clubs versteigert werden. Der Erlös kommt gemeinnützigen Projekten zugute. Da viele Sammler kleiner Kunstwerke schätzen, war im Vorfeld des Symposiums entschieden wurden, dass jeder Teilnehmer zwei Arbeiten entstehen lässt.