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Kahlflächen aufgeforstet

Pflanzaktion Mehr Grün in sächsischen Wäldern

Oftmals ist es nicht nur der Mensch, der durch seine Ignoranz und Gedankenlosigkeit der Natur erheblichen Schaden zufügt. Manchmal erledigt die Natur das auch ganz von selbst. Ist das Ausmaß etwas zu groß, muss schließlich der Mensch Hand anlegen, um das Schlimmste davon wieder zu beseitigen. Im Wald nahe Oberschöna ist das in diesen Tagen wieder einmal geschehen. Reiner Hoffmann, Stadtratsmitglied von Freiberg, lud Freunde und Bekannte dazu ein, eine Narbe wieder aufzuforsten, welche der Winter 2012 im Grün hinterlassen hatte. "Das sind noch Schneebruchschäden von damals", erzählt er. "Die werden jetzt mit Tannen, Linden und Eichen wieder geschlossen." Problematisch dabei sei, dass es in den vergangenen Wochen so wenig geregnet habe. Kaum waren die neuen Bewohner des Waldes in die Erde gesetzt, kam das ersehnte Nass von oben. "Das ist Glück und Segen zugleich", so Hoffmann. Die Trockenheit habe sogar dazu geführt, dass ein kleines Bächlein ganz in der Nähe lediglich noch ein müdes Rinnsal gewesen sei.