Kanu-Vereinsheim kann nun erneuert werden

Sanierungspläne Rechtsstreit beigelegt, Fördermittel können nun beantragt werden

kanu-vereinsheim-kann-nun-erneuert-werden
Der Weg für die von den Kanuten dringend gewünschte Sanierung des Vereinsheims in Lauenhain ist nun frei. Foto: C. M. Brinkmann

Mittweida. Für die Kanuten des SG Lauenhain ist die lange Zeit des Wartens nun vorbei. Wie Oberbürgermeister Ralf Schreiber am vergangenen Mittwoch bekannt gab, konnte der Rechtsstreit mit dem Freistaat Sachsen für die Fläche des Vereinsheims in Lauenhain beigelegt werden. Dieser kam auf, als der Freistaat Sachsen die Zuordnung von einigen Flurstücken an die Stadt Mittweida als fehlerhaft bemängelte.

Auch das Areal, auf dem der SG Lauenhain seit den 90er Jahren seinen Sitz hat, war davon betroffen. Für symbolische 1000 Euro verbleibt ein Teil des benannten Flurstücks an der Zschopau nun im kommunalen Besitz. Einen wesentlichen Anteil in der Beilegung des Rechtsstreits hatte der Landtagsabgeordnete Hennig Homann. Er wurde vom Kanu-Verein direkt angesprochen und machte sich ein Bild von der Lage vor Ort. "Ich war vom Elan und der Einsatzbereitschaft der Sportfreunde begeistert.

Bauliche Bedingungen verbesserungbedürftig

Während die Leistungen der Sportler sich sogar im bundesweiten Vergleich sehen lassen können, sind die baulichen Bedingungen des Sportlerheims dringend verbesserungsbedürftig", erklärt Hennig Homann, Vorsitzender der SPD Mittelsachsen. So sind vor allem die sanitären Anlagen und die Umkleidekabinen sanierungsbedürftig. Mit der gefundenen Lösung ist nun der Weg für Fördermittel frei.

Insgesamt 125.000 Euro sollen beantragt werden. Davon werden 50 Prozent vom Freistaat, 20 Prozent vom Landkreis und weitere 20 Prozent von der Stadt Mittweida übernommen. Die restlichen 10 Prozent muss der Verein aus Eigenmitteln stemmen. Möglich dabei sind aber auch sogenannte "unbare Leistungen", wie zum Beispiel eigene Handwerkerarbeiten. "Unser Ziel ist es, die gesamte Investition mit der zur Verfügung stehenden Fördersumme fertigzustellen", sagt Oberbürgermeister Schreiber.