Keine Entwarnung für die Sperrzone

Geflügelpest Zwei neue Fälle in Mittelsachsen bestätigt

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Wird bis auf Widerruf verlängert: Die Sperrzone um die beiden Vogelgrippefälle am Geringswalder Großteich. Foto: Dennis Heldt.

Geringswalde/Flöha. Die Vogelgrippe breitet sich im Landkreis Mittelsachsen weiter aus. Wie das Landratsamt mitteilte, seien zwei weitere Proben positiv ausgefallen. Die amtlichen Ergebnisse des Friedrich-Löffler-Institutes bestätigten am Freitag den Verdacht auf den H5N8-Virus bei einer verendeten Stockente in Geringswalde und bei einem Graureiher in Flöha.

Die tote Stockente, die in der vergangenen Woche von Mitarbeitern der Stadtverwaltung am Geringswalder Großteich tot geborgen wurde, ist bereits der zweite Vogelgrippefall in Geringswalde innerhalb weniger Tage. Erst am vergangenen Wochenende bestätigte der Landkreis die Geflügelpest an einem ebenfalls am Geringswalder Großteich verendeten Schwan.

Die eingerichtete Sperrzone um Geringswalde werde durch den neuerlichen Fund bis auf Widerruf verlängert, informierte das Landratsamt. Das Sperrgebiet sollte eigentlich am kommenden Dienstag wieder aufgehoben werden. Eine solche Sperrzone wurde indes auch um den Fundort des infizierten Graureihers in Flöha eingerichtet.

In den Sperrgebieten ist es dem Landratsamt zufolge untersagt Hunde und Katzen frei herumlaufen zu lassen. Des Weiteren dürfe keine Jagd auf Federwild gemacht werden. Das zuständige Veterinäramt führt in der Zwischenzeit weitere Kontrollen in den betroffenen Gebieten durch.