Kinder erkunden einen ganz besonderen Container

Aktion Rohstoffe und Technik im Seecontainer in Freiberg

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Da passt eine Menge rein: Die Kinder staunen beim Anblick des großen Wissenschaftscontainers. Foto. Wieland Josch

Freiberg. Der einzige Seecontainer, in dem ein ganzes Rohstoffanalysesystem untergebracht ist, steht in Freiberg, und zwar auf dem Gelände des Helmholtz-Instituts. Natürlich ist er dort nicht immer anzutreffen, sonst würde das ganze kaum Sinn machen. Vielmehr bricht er von hier aus in alle möglichen Teile der Welt auf, um dort zum Einsatz zu kommen.

So schwer sind die Steine aus dem Erdreich

In der vergangenen Woche öffneten sich seine Türen für kleine Neugierige. Es waren nämlich Kinder aus den Kitas des Freiberger Studentenwerkes zu Gast, die im Rahmen eines Projekttages nicht nur den Container anschauen, sondern ihn auch bemalen konnten. Ausgedacht hat sich die Aktion der Leiter der Abteilung Erderkundung, Richard Gloaguen, gemeinsam mit der Chemikerin Simone Raatz.

"Wenn der bunt bemalte Container dann in Rumänien oder Spanien steht, machen wir von ihm ein Foto und schicken es den Kindern", so Gloaguen. Die Kinder bekamen aber nicht nur Pinsel und Farbe in die Hand. Sie konnten einmal testen, wie schwer so ein Stück Stein ist, welches mit einem Bohrer aus dem Erdreich geholt wird.

Besonders faszinierend war die große Drohne

Der Bohrkernscanner in dem Container analysiert solche Proben genau, listet auf, welche Erze enthalten sind und erstellt ein 3D-Modell der Lagerstätte. An einer weiteren Station lernten die Kinder etwas darüber, welche Rohstoffe es gibt und in wie vielen Dingen des Lebens sie enthalten sind. Besonders fasziniert zeigten sie sich von einer großen Drohne und von der Kameratechnik, die zum Auffinden von Lagerstätten unerlässlich ist.