Kinderärzte stellen ihre Arbeit vor

Forum Diagnostik und Therapie kindlicher Verletzungen

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Foto: Panumas Nikomkai/Getty Images/iStockphoto

Mittweida. Viele Eltern fürchten sich davor und doch passiert es immer wieder: Das Kind stößt sich am Kopf oder bricht sich einen Knochen. Verletzungen im Kindesalter sind ein häufiger Bestandteil der unfallchirurgischen Tätigkeit im Krankenhaus Mittweida.

"Sowohl als ambulante als auch stationäre Fälle in der Notaufnahme und auf den Stationen verdienen verletzte Kinder unsere besondere Aufmerksamkeit", betont Erik Hauffe, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie.

Verletzte Kinder sind eine Herausforderung

Durch eine andere Schmerzwahrnehmung, Angstempfinden und Wachstumsprozesse des kindlichen Skelettsystems seien verletzte Kinder auch für den behandelnden Chirurgen eine besondere Herausforderung. Aber: "Gemeinsam mit den Ärzten und Schwestern der Kinderklinik können wir im Krankenhaus Mittweida eine kindgerechte Versorgung anbieten", erklärt Hauffe.

Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten möchte ein Team aus Unfallchirurgen und Kinderärzten am 9. August um 17 Uhr in einem informativen Patientenforum im Krankenhaus Mittweida vorstellen. Dabei wird Burkhard Matthé, Leitender Oberarzt der Kinderklinik am Krankenhaus Mittweida, auch ausführlich über das Schädel-Hirn-Trauma sprechen.

Kopfverletzungen sind im Kindesalter am häufigsten

Denn Kopfverletzungen gehören zu den häufigsten Verletzungen im Kindesalter. Derartige Verletzungen seien von außen nicht sichtbar, bergen aber Gefahren für die Gesundheit und die Entwicklung des Kindes.

Zudem wird Lilit Danielyan, Assistenzärztin in der Klinik für Unfallchirurgie, Behandlungsmöglichkeiten von kindlichen Knochenbrüchen bildlich darstellen. Neben den Referenten steht der Chef der Unfallklinik zur Beantwortung von Fragen bereit. Für die jüngsten Besucher bietet das Team der Unfallchirurgie parallel zu den Vorträgen eine Teddyklinik an, Kinder mit den Klinikärzten ihre Plüschtiere selbst behandeln können.