Kita-Neubau als Kraftakt: Bürgermeister von mittelsächsischer Kommune spricht über Projekte und Feste in diesem Jahr

BM Reiner Hentschel über eine weitverzweigte Stadt Frauenstein mit tollem Zusammenhalt

Frauenstein

Bürgermeister Reiner Hentschel blickt mit Zuversicht auf das Jahr 2026. Er spricht über Vorhaben und Feste in der Stadt.

Die ersten Kinder sollen Ende des Jahres einziehen

Für Frauenstein und die Stadtteile Kleinbobritzsch, Dittersbach, Burkersdorf sowie Nassau steht 2026 ein Projekt im Mittelpunkt: der Ersatzneubau der Kindertagesstätte. Nach drei Jahren Vorbereitung läuft der Bau seit 2025. Wenn alles gut geht, sollen im Dezember 2026 die ersten Kinder in den neuen Kindergarten gehen. Mit 4,43 Millionen Euro ist das Vorhaben ein großer Kraftakt. Deshalb setzt die Stadt auf Mittel aus der Städtebauförderung, die eine Förderung von bis zu 90 Prozent ermöglichen kann, weil die übliche Aufteilung zwischen Land, Bund und Gemeinde vor Ort nicht vollständig leistbar ist.

Turnhalle, Schule und Museum seit 2008 gebaut

Hentschel erinnert sich an bereits erreichte Meilensteine seiner Amtszeit seit 2008. Turnhalle, Schule und Museum wurden unter seiner Führung gebaut. Kleinere Straßenbauprojekte, Reparaturen und Sanierungen laufen weiter über den Haushalt. Einen endgültigen Haushaltsplan für 2026 gibt es noch nicht, da das Haushaltsstrukturkonzept für die Jahre 2025 bis 2029 erst im Herbst abgeschlossen wurde. Der Bürgermeister setzt dabei auf einen starken Stadtrat und eine gut funktionierende Verwaltung.

Feuerwehr Nassau feiert 150. Geburtstag

Das Miteinander prägen auch die Feste. Besonders freut sich Hentschel auf 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Nassau vom 29. bis 31. Mai mit Gästen aus Zell am Harmersbach.

Besonders dankbar für die vielen freiwilligen Helfer

Wichtig ist ihm der gelingende Generationswechsel in den Vereinen. Jugendclubs, Sportvereine, Weihnachtsmärkte, Konzerte, Veranstaltungen in der Burgruine und den Kirchen, geführte Wanderungen und viele Aktionen stärken Gemeinschaft und die wachsende touristische Attraktivität. Besonders dankbar ist er für die vielen freiwilligen Helfer zu allen Festen, Veranstaltungen, ohne die dieser gute Zusammenhalt nicht möglich wäre.

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