Klöppel klappern zwölf Monate

Vereine Ergebnisse ihrer Arbeit sind in der alten Schule zu sehen

Ein Anziehungspunkt beim Eppendorfer Weihnachtsmarkt ist auch immer wieder die alte Schule. Wo unter anderem die Klöpplerinnen ihr Domizil haben und die Ergebnisse ihre Arbeit präsentieren. "Man kann uns wie immer am Sonntag von 11 bis 17 Uhr besuchen", sagt Christiane Franke, die Leiterin des Kreativ-Zirkels "Flinker Faden", in dem derzeit elf Damen ihr Geschick am Klöppelsack und mit Nadeln unter Beweis stellen. "Die Tendenz geht hin zu interessanten Deko-Arbeiten", berichtet Christiane Franke, die wie immer selbst nicht in der Schule, sondern in ihrem Uhrengeschäft anzutreffen sein wird. Denn viele der Geschäfte rings um den Weihnachtsmarkt haben geöffnet. Neben umklöppelten Tannenzapfen wird man auch traditionelle Motive wie Schwibbögen in der Ausstellung entdecken können, die am Dienstagabend aufgebaut wurde. Es ist dies der Tag, an dem sich das ganze Jahr über die Frauentreffen, um ihrem Hobby in Gemeinschaft nachzugehen. "Das ist durchaus ungewöhnlich, denn viele Klöppelzirkel machen eine Sommerpause." Zum Jahresprogramm gehören auch Ausfahrten, die in diesem Jahr unter anderem ins Müglitztal führte. Dann sind auch immer die Männer dabei, und nicht Klöppeln ist das Hauptgesprächsthema.

Wer nun einmal in der alten Schule unterwegs ist, der sollte auch den anderen Räumen einen Besuch abstatten. Die Ausstellung zur Ortsgeschichte hat ebenso geöffnet, wie die jungen Naturforscher um Matthias Vogel auf Besucher warten und gern von ihrer Arbeit berichten. Ausruhen von all den Anstrengungen kann man schließlich im Café.

Anschließend lohnt sicher auch in diesem Jahr ein Bummel über den Weihnachtsmarkt mit seinen zahlreichen Angeboten zwischen der Schule und der Pyramide am Albert-Platz.