Kleine Bahnen in großem Haus

Traditionsausstellung Modellbahner wieder in der "Turmpassage"

Die "Turmpassage" ist ein riesiges Gebäude, das seit Jahren vor allem durch Leerzug bekannt geworden ist. Wo es noch in den 1990er-Jahren zahlreiche Geschäfte und ein Café gab, halten jetzt vor allem das Fitness-Studio und diverse Firmen und Praxen die einst so aufwändig sanierte "Bremshydraulik" am Leben. Immer in der Adventszeit gesellen sich seit 1994 auch die Modelleisenbahner dazu, die sonst ihren Sitz in den Mietsgärten an der Neuen Straße haben. "Wir treffen uns immer mittwochs um 17 Uhr", gab Jürgen Frischmann bekannt. "Dabei planen wir auch, was wir bei der aktuellen Weihnachtsschau zeigen wollen." Die 13 Mitglieder sind bis zu zwei Wochen vor Eröffnung in der früheren Fabrik damit beschäftigt, all die umfangreichen Anlagen, die man übers Jahr so nie sehen kann, für die insgesamt fünf Öffnungstage vorzubereiten. "An diesem Wochenende ist ebenso von 13 bis 18 Uhr geöffnet wie am 13., 20. und 27. Dezember", teilte der Vereinsvorsitzende mit. Zugang zu den Ausstellungsräumen gibt es nur über den Innenhof des großen Komplexes, wo man auch parken kann. Interessenten können sich über fünf Modellbahnanlagen freuen, zu denen unter anderem die H0-Gemeinschaftsanlagen "Bahnhof Limbach/Sachsen" und der Phantasiebahnhof "Schwarzburg" gehören. Letztere wurde laut den Vereinsmitgliedern mit einigen Verschönerungen versehen. Wer möchte, kann sich auch an einer sogenannten Spielanlage selbst einmal ausprobieren. Die Modelleisenbahner bieten einmal mehr gebrauchte Modellbahnartikel zum Verkauf an.