Kleines Dorf wächst gegen den Trend

Statistik Verwaltungsgemeinschaft mit Zahlen

Waldenburg. 

Die Töpferstadt hatte Ende Juni 2012 insgesamt 4.238 Einwohner. Zum Vergleich: Ende Juni 2011 waren 4.301 Einwohner in Waldenburg gemeldet. Der Bevölkerungsrückgang hält damit unvermindert an. Zwischen Juni 2011 und Juni 2012 gab es weniger Geburten (37) als Sterbefälle (61). Zudem klafft zwischen den Zu- und den Wegzügen eine Differenz. 206 Einwohner sind in die Töpferstadt gezogen. "Es kommt vor allem durch das Eurogymnasium und das Internat zu Zuzügen", sagt Hauptamtsleiterin Marion Schröter. Dem standen zwischen Juni 2011 und Juni 2012 aber auch 213 Wegzüge gegenüber.

In den beiden kleinen Dörfern, die zur Verwaltungsgemeinschaft gehören, ist dagegen eine unterschiedliche Entwicklung festzustellen. Oberwiera hatte Mitte 2012 noch 1.115 Einwohner. Ein Jahr zuvor waren es 1.142 Einwohner. Dagegen entwickelt sich Remse gegen den Trend. Der Bevölkerungsrückgang konnte im vergangenen Jahr in Remse gestoppt werden. In der Gemeinde lebten am 30. Juni 2012 insgesamt 1.790 Einwohner. Das sind acht Einwohner mehr als vor einem Jahr. Aus Sicht des amtierenden Bürgermeisters Joachim Schuricht liegt Remse vor allem bei jungen Familien mit Kindern im Trend. "Wir verfügen in der Gemeinde über Krippe, Kindergarten und Grundschule. Das ist ein ganz entscheidender Standortvorteil", sagt Schuricht.