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Kleinhartmannsdorfer Feierpläne vorerst gestrichen

Freizeit Ortsvorsteher hofft auf Normalität

Kleinhartmannsdorf. 

Kleinhartmannsdorf. Die Ehrenamtler aus dem umtriebigen Heimatverein, dem Jugendclub "Hütte 98" oder dem Ortschaftsrat hatten in den vergangenen Jahren immer wieder viele Ideen, das Leben im Eppendorfer Ortsteil Kleinhartmannsdorf abwechslungsreich zu gestalten. Doch konkrete Pläne für 2021 liegen derzeit nicht vor. "Wir wollen nicht ins Ungewisse planen und unnötig Zeit und Kraft verschwenden oder Geld ausgeben. Denn zum heutigen Zeitpunkt ist völlig unklar, wie sich die Corona-Situation weiter entwickelt", sagt Ortsvorsteher Marcel Möckel.

"Je nach Lage der Dinge können wir kurzfristig etwas auf die Beine stellen. Dass die Dorfgemeinschaft dazu in der Lage ist, hat sie in der Vergangenheit schon bewiesen. Mittels der modernen Medien ist ein schneller Nachrichtenfluss gewährleistet", erklärt der Ortschef. Der Wunschzettel, den Möckel Richtung Rathaus Eppendorf schickt, fällt für 2021 äußerst bescheiden aus. "Enorm wichtig ist an erster Stelle, dass wir die Pandemie in den Griff bekommen und wieder Normalität in unser Leben einzieht", sagt der 37-Jährige. Dringende Investitionen in die Infrastruktur von Kleinhartmannsdorf sieht der Familienvater für das laufenden Jahr als nicht dringend erforderlich an.