Klettergerüst lässt Kinderaugen strahlen

Soziales Sechster Spielplatz in Lunzenau umgestaltet

klettergeruest-laesst-kinderaugen-strahlen
Kinder nehmen neue Spielgeräte in Berthelsdorf in Beschlag. Foto: Andrea Funke

Berthelsdorf. Pünktlich 9.00 Uhr kamen am Samstagmorgen viele Eltern und Großeltern mit ihren Kindern auf den neu gestalteten Spielplatz im Lunzenauer Ortsteil. Das baufällige Holzklettergerüst musste entfernt werden und an dieser Stelle steht nun eine farbenfrohe Kletter-Rutschkombination.

"Wir haben nun den sechsten Spielplatz in unserer Gemeinde umgestaltet, zwei in Lunzenau, in Rochsburg, Cossen und Göritzhain jeweils einen", erklärte Bürgermeister Ronny Hofmann bei der Einweihung.

20.000 Euro nahm die Stadtverwaltung dafür in die Hand und die Bauhofmitarbeiter bauten in Eigenregie die Spielkombination auf. Insgesamt ließ sich die Muldestadt die sechs Spielplätze 120.000 Euro kosten. Für den Elsdorfer Spielplatz, dessen Sanierung im nächsten Jahr erfolgen soll, sind auch nochmal 20.000 Euro eingeplant. Dann hat Lunzenau in Sachen Spielplatzerneuerungen ihre Hausaufgaben gemacht.

Holz hat ausgedient

Von der bisherigen Ausstattung mit Holz geht die Kommune nun komplett bei allen Spielplatzanlagen weg und setzt mit Kunststoff auf die Langlebigkeit der Spielgeräte. "Die Spielgeräte aus Holz sehen zwar schön aus und fügen sich gut in die Umgebung ein, aber mit der Zeit beginnt der Fäulnisprozess. Aus diesem Grund haben wir uns darauf geeinigt, alle Spielplätze in unserem Verantwortungsbereich umzurüsten.Das Ziel ist fast erreicht, nur in Elsdorf stehen noch Holzgeräte, aber das ändert sich im nächsten Jahr", führte das Stadtoberhaupt aus und hofft darauf, dass die Spielplätze lange Zeit gut erhalten bleiben und nicht durch Vandalismus zerstört werden.

Die Mitglieder des Fördervereins der Feuerwehr Berthelsdorf sowie einige Eltern nahmen die Einweihung gleich zum Anlass, ein paar Würstchen zu grillen und mit den Kindern zusammen in gemütlicher Runde die Neuerung zu testen und in Beschlag zu nehmen.

Geschickt zogen sich die Kleinen an der Kletterwand nach oben, um gleich darauf in der Tunnelrutsche oder auf der anderen Rutsche wieder nach unten zu kommen. Auch das Balancieren auf dem Übergang zwischen den beiden hohen Türmen war beliebt bei den ersten Nutzern. Wipptiere und ein Sandkasten vervollständigen das Areal.



Bewerten Sie diesen Artikel:1 Bewertung abgegeben